Imposante Blütenkugeln:

Jetzt thront Allium im Frühlingsbeet!

Allium 'Ambassador'

Er ist der späte Star im Frühlingsbeet: Der Zierlauch, botanisch Allium genannt. Mit seinen großen, runden Blütenkugeln zieht er von Mai bis in den Juni alle Blicke auf sich. Auch zahlreiche Insekten, wie Hummeln und Bienen, ‘fliegen‘ auf die Zwiebelpflanze.

„Allium bietet wichtige Pollen und Nektar”, betont Carlos van der Veek von Fluwel. „Daher tragen die meisten unserer Allium auch das Zeichen ‘Perfect for Pollinators‘ der britischen Royal Horticultural Society – kurz: RHS. Daran können Gartenbesitzer auf einen Blick erkennen, mit welchen Pflanzen sie Insekten etwas Gutes tun.”

Der Blumenzwiebelspezialist aus den Niederlanden ist vom Zierlauch ganz begeistert.

Allium 'Cameleon'

Stets ist er auf der Suche nach neuen Züchtungen, die er seinen Kunden anbieten kann – über 15 verschiedenen Allium gibt es aktuell in seinem Webshop.

Dort findet man beispielsweise den Riesenzierlauch ‘Ambassador‘, der weit über einen Meter hochwächst, imposante lilafarbene Blütenbälle bildet und sich ideal im Staudenbeet macht.

Etwas niedriger, dafür aber mit wildem, ungebändigtem Charme, zeigt sich die Allium schubertii. Ihre zartrosafarbenen Blütendolden scheinen wie ein explodierendes Feuerwerk auseinander zu streben.

„Das Laub von Allium verwelkt sehr früh und wird gelb. Das sieht nicht sehr schön aus”, so der Blumenzwiebelexperte.

Allium 'Jeannine'

„Daher empfehle ich, die großen Exemplare in ein niedriges Staudenbeet zu pflanzen, beispielsweise zwischen Funkien. Die großen Blätter kaschieren dann perfekt die Problemzone der Allium.”

Die kleineren Sorten, wie die weiß-rosa blühende ‘Cameleon‘ oder die leuchtend gelbe ‘Jeannine‘, eignen sich dagegen perfekt für den sonnig gelegenen Steingarten. Aber auch zwischen flachwachsenden Bodendeckern, wie Efeu, machen sie sich einfach gut.

„Allium ist ein sehr unkomplizierter Beetpartner und eignet sich für ganz unterschiedliche Kombinationen”, betont van der Veek.

Inspirationen für das eigene Grundstück gibt es jetzt überall … in den Vorgärten, wenn man durch die Straßen geht, oder bei Freunden und Bekannten hinter dem Haus.

Allium mit Camassia leichtlinii

Es lohnt sich, die Augen für Pflanzideen offen zu halten: Mal thronen die Blütenkugeln über Lavendel, mal wiegen sie sich neben Prärielilien und an anderer Stelle stehen sie elegant im Topf neben der Eingangstür.

„Die Pflanzzeit für Allium ist, wie auch bei Tulpen und Narzissen, zwar erst im Herbst, wir bieten ihre Zwiebeln dennoch schon ab Mitte Mai zum Bestellen an”, hebt van der Veek hervor. „Jetzt sind die Eindrücke bei den meisten Hobbygärtnern noch ganz frisch und das Planen des nächsten Frühjahrsgarten geht umso einfacher. Geliefert wird natürlich erst zur richtigen Pflanzzeit Ende September.”

Weitere Informationen sowie ein breites Angebot an Blumenzwiebeln und Knollen gibt es auf www.fluwel.de.

Ganz schön verrückt oder genau richtig?

Narzissen und Tulpen für 2020 schon jetzt bestellen

Carlos van der Veek, Blumenzwiebelexperte von Fluwel

Es scheint absurd – gerade erst sind die Narzissen und Tulpen im Garten verblüht und schon soll man bereits an den nächsten Frühling denken?

„Besser ist das!”, rät Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek von Fluwel. „Jetzt sind die Eindrücke noch ganz frisch. Man weiß, wo eine Lücke im Beet war oder welche Frühlingsblüher im nächsten Jahr eine größere Rolle spielen sollen. Vielleicht hat man auf der Mainau, in den Gärten von Appeltern, im Keukenhof oder auch bei Freunden eine neue Sorte entdeckt, deren Namen man bis in den Herbst aber bestimmt wieder vergessen hat. Deswegen ist schon jetzt ein guter Zeitpunkt, sich mit dem nächsten Frühjahrsgarten zu beschäftigen.”

Der Niederländer betreibt einen Webshop mit einer beeindruckenden Vielfalt an Zwiebeln und Knollen:

Reifrocknarzisse 'Mary Poppins'

Allein 150 verschiedene Tulpen und 95 Narzissensorten sind dort zu finden, aber auch Krokusse, Muscari, Allium und viele weitere.

Einige der Sorten sind so außergewöhnlich, dass sie in Deutschland nirgendwo sonst erhältlich sind. Dazu zählen beispielsweise die pastellgelbe Reifrocknarzisse ‘Mary Poppins‘ sowie die ‘Ambon‘, die mit einer gefüllten Blüte in zwei verschiedenen Gelbtönen beeindruckt. Auch die romantische Tulpe ‘Ragebol‘, die mal mehr, mal weniger intensiv Weinrot blüht, findet man ausschließlich bei van der Veek.

Und hier gilt ganz klar: Der frühe Vogel fängt den Wurm! Denn diese Raritäten gibt es meist nur in geringer Stückzahl, daher sind sie schnell vergriffen.

Gefüllte Tulpe 'Ragebol'

„Wenngleich man bei uns schon jetzt seine Favoriten sichern und bestellen kann, werden die Zwiebeln erst zur richtigen Pflanzzeit im Herbst verschickt”, betont van der Veek. „Aktuell sind die Zwiebeln der Frühjahrsblüher noch im Boden, gerodet werden sie erst im Sommer.

Dann müssen sie noch gesäubert und sortiert werden, bevor wir sie bei dealen Bedingungen bis Ende September lagern und reifen lassen. Erst dann sind sie bereit für den Transport und die Pflanzung. Eine so lange Wartezeit erfordert von den Hobbygärtnern natürlich etwas Geduld, aber ein früheres Versenden wäre einfach Unsinn!” Das ganze Sortiment an Blumenzwiebeln und Knollen gibt es auf www.fluwel.de.

Von A wie Anemone bis Z wie Zandedeschia:

Die ganze Vielfalt des Sommergartens!

Anemone coronaria

Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Das gilt auch in Bezug auf den Sommergarten. Während es die einen imposant und blütenstark mögen, bevorzugen die anderen minimalistische, zarte Pflanzen. Manche lieben es romantisch, andere eher expressionistisch, die einen haben ein Faible für knallige Farben, die anderen für Pastell. Wie gut, dass die Pflanzenwelt mit einer enormen Vielfalt beeindruckt. So gibt es für jeden Geschmack die passende Sommerblüherin.

Für Freunde der intensiven Farben ist die Anemone coronaria eine gute Empfehlung. Ihre Blüten imponieren von Mitte Juni bis Ende August in einem knalligen Rot, tiefen Pink, dunklen Lila und strahlenden Weiß. „Die ideale Pflanzzeit für die Kronen-Anemone ist im Frühjahr. Dann entwickelt sie sich am besten!”, betont Blumenzwiebelspezialist Carlos van der Veek von Fluwel.

eucomis

„Legt man die knorrigen, trockenen Knollen vor dem Pflanzen für ein bis zwei Tage in Wasser, wird das Wachstum angeregt und die Anemone treibt schneller aus.”

Leuchtend Orange ist die Bessera elegance. Schon 1837 fand die Gartenpflanze mit den filigranen Blüten ihren Weg von Mexiko nach Europa. Dennoch ist sie auch über 180 Jahre später immer noch relativ unbekannt. „Das ist wirklich schade, denn der „Korallentropfen”, wie sie auch genannt wird, macht sich sowohl im Beet, als auch im Topf wirklich gut”, betont der Niederländer. „Wichtig ist lediglich ein sonniger Standort.”

Auch die Dahlie stammt ursprünglich aus Mexiko, erfreute sich aber schnell großer Beliebtheit. Schon Kaiserin Joséphine, Ehefrau von Napoleon, ließ sich in den Gärten des Schlosses Malmaison einen Dahliengarten anlegen. Heute blüht das Knollengewächs in unzähligen Gärten und bietet eine beeindruckende Vielfalt:

Ismene festalis

Es gibt Einfarbige und Mehrfarbige, einfach und gefüllt Blühende, kleine Vertreterinnen und regelrechte Riesinnen. Gepflanzt wird im Mai. Der Standort sollte sonnig sein.

Die aus Afrika stammende Eucomis verdankt ihre Bezeichnung als „Ananaslilie” oder „Schopflilie” ihrem interessanten Aussehen: Sternförmig versammeln sich kleine Blüten rund um einen langen Blütenstiel und erinnern entfernt an die tropische Frucht. Die Pflanze mag es sonnig bis halbschattig und macht sich – je nach Sorte – sowohl im Kübel, als auch im Beet gut.

Auch die Gladiolus callianthus kommt ursprünglich aus Afrika, unterscheidet sich aber sehr von der Eucomis: Sie entwickelt feine, weiß-rote Blüten, die leicht im Sonnenlicht funkeln und einen herrlichen Duft verbreiten. Setzt man sie zu mehreren zusammen, kommt die Sterngladiole – wie sie auch genannt wird – am besten zur Geltung. Ideal ist ein Platz im Staudenbeet.

zantedeschia

Wer ein Faible für Narzissen hat, dem sei die Ismene festalis empfohlen. Ihre weißen und gelben Blüten erinnern stark an die des Frühjahrsblühers, öffnen sich jedoch erst im August und September.

„Völlig aus der Reihe der Sommerpflanzen tanzt die Zantedeschia“, so van der Veek. „Optisch würde man sie nicht im Garten verordnen: Ihre Blütenkelche scheinen für eine Beetpflanze zu extravagant, zu futuristisch zu sein – daher wundert es mich nicht, dass sie umgangssprachlich auch „Zimmercalla” genannt wird. Tatsächlich gibt es aber eine Reihe an Knollen-Zantedeschia, die sich ausgezeichnet für den Garten oder den Topf auf der Terrasse eignen und dort ein echter Hingucker sind.” Diese und viele weitere Zwiebeln und Knollen gibt es auf www.fluwel.de.

Noch etwas Geduld!

Dahlien erst nach den Eisheiligen pflanzen

Jedes Jahr im April und Mai wird die Geduld der Hobbygärtner mächtig auf die Probe gestellt. Die Knollen der Dahlien liegen bereits wartend im Keller und die Sonne lacht schon warm vom Himmel: Die Bedingungen für das große Pflanzen scheinen ideal. Doch auch wenn es verlockend ist, sollte man der Versuchung widerstehen.

Dahlie 'Dutch Silence'

„Im Mai kann es nachts noch einmal so richtig kalt werden – man spricht dann von sogenannten Spätfrösten”, weiß Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek von Fluwel. „Daher sollte man mindestens die Eisheiligen abwarten, bevor man Dahlienknollen in den Garten pflanzt. Ursprünglich stammen die Exotinnen nämlich aus dem warmen Mittel- und Südamerika und würden bei Frost erheblichen Schaden nehmen.”

Wer sind die Eisheiligen?

Schon seit Jahrhunderten kennen und fürchten Gärtner die Tage der Eisheiligen. Sie erstrecken sich je nach Region vom 11. bis 15. Mai und geben eine grobe Orientierung, wann die Temperaturen noch einmal unter null Grad fallen können. In ihrem Ursprung haben die Namensgeber dieser Tage nichts mit dem Wetter zu tun. Tatsächlich handelt es sich bei ihnen um fünf Heilige, deren Gedenktage eher zufällig in die Zeit fallen, in der es noch einmal so richtig kalt werden kann.

Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek

Entstanden ist der Begriff der „Eisheiligen” oder auch „Gestrengen Herren” im katholischen Mittelalter. Ohne Meteorologen kamen den sogenannten Bauernregeln damals eine lebenswichtige Rolle zu – Wetterbeobachtungen wurden mit bestimmten Tagen verknüpft und mit Hilfe eingängiger, gereimter Ratschläge an die Mitmenschen weitergegeben.

Ab wann darf gepflanzt werden?

Ganz nach dem Motto: „Pflanze nie vor der kalten Sophie” sollte man im Garten also erst nach den Eisheiligen loslegen. Wem es aber jetzt bereits in den Fingerspitzen kribbelt, der kann dennoch schon aktiv werden. „Dahlien lassen sich an einem geschützten, kühlen Ort im Haus oder der Garage wunderbar im Topf vorziehen”, weiß van der Veek. „Sobald die Gefahr für Nachtfröste vorbei ist, können die Pflanzen ins Freie umziehen. Noch ein kleiner Tipp: Setzt man die Dahlien zusammen mit dem Topf in den Gartenboden, lassen sie sich vor dem Winter ganz einfach wieder ausgraben.” Weitere Informationen, aber auch ein breites Sortiment an Dahlienknollen gibt es auf www.fluwel.de.

Eine runde Sache …

Kranz mit Frühlingsblumen

Kunterbunte Oster-Kränze mit Tulpen

Ostern wird immer am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling gefeiert. In diesem Jahr fällt der Termin auf den 21. April und ist damit relativ spät. Wahrscheinlich sind die Temperaturen dann bereits angenehm warm und einem ausgedehnten Osterspaziergang oder dem Eiersuchen mit den Kindern im Garten steht nichts im Wege. Überall grünt und blüht es und wir können uns gar nicht sattsehen an diesen frischen Farben der wiedererwachenden Natur. Auch die Wohnungen werden deshalb zu den Feiertagen mit Blumen geschmückt. Eine Oster-Kaffeetafel ohne Frühjahrsblüher ist doch undenkbar, oder?

Vor allem Tulpen und Narzissen haben jetzt Hochkonjunktur. Keine anderen Blüten werden so sehr mit dem Frühling und dem Osterfest in Verbindung gebracht. Mit ihnen lassen sich fröhliche Dekorationen ganz ohne den üblichen Hasen-Eier-Küken-Krimskrams erstellen. Vor allem Tulpen bestechen durch eine beeindruckende Vielfalt, es gibt sie in unendlich vielen Farben und mit unterschiedlichen Blütenformen – mit ihnen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Natürlich kann man die Schnittblumen klassisch in der Vase präsentieren, es geht aber auch anders …

Osterkranz

Wie wäre es beispielsweise mal mit einem frühlingshaften Blütenkranz? Dazu wird ein entsprechend geformter und gut gewässerter Steckschaumring benötigt. Als wasserdichte Unterlage kann eine Obstschale oder Tortenplatte mit einem kleinen Rand dienen. Die Stiele der ausgewählten Frühlingsblumen werden auf etwa acht Zentimeter gekürzt. Sind sie sehr weich, ist es empfehlenswert, sie noch etwas mit Draht zu stabilisieren, bevor man sie in den Ring drückt. Die Blütenköpfe sollten so dicht aneinandergesetzt werden, dass von der Steckmasse nichts mehr zu sehen ist. Aber Achtung: Da die Zwiebelgewächse sehr durstige Geschöpfe sind, muss immer darauf geachtet werden, dass die Steckmasse sehr gut feucht gehalten wird.

Eine andere Möglichkeit des Kranzes ist die Kombination von Tulpen und Reisig. Die dünnen Äste werden dafür locker zu einem Ring geformt und mit Draht fixiert. Dieser wird auf eine mit Wasser befüllte Schale gesetzt und die nur leicht gekürzten Blumenstiele abschließend in das Geäst eingeflochten. Der Kontrast zwischen dem trockenen Reisig und den frischen Frühlingsblumen ist besonders interessant und erinnert tatsächlich ein wenig an ein Osternest.

Frühlingsblumen in der Salatschüssel

Ein Tipp: Wer die Tulpenstiele für die Verarbeitung besonders biegsam und elastisch haben möchte, sollte sie einfach einige Zeit ohne Wasser liegen lassen. Dann werden sie weich und man kann sie leicht in jede gewünschte Richtung bewegen. Bevor sie dann aber ihren endgültigen Platz im Kranz erhalten, empfiehlt es sich, sie noch einmal frisch anzuschneiden. Den Trick kann man übrigens auch anwenden, wenn man die Tulpen in höheren Glasgefäßen halb liegend und etwas ineinander verschlungen arrangieren möchte. Selbst in einer einfachen Salatschüssel können die Blumen so sehr reizvoll aussehen. Bildet man mit den biegsamen Stielen eine Art Geflecht und lässt die Blüten nur leicht über den Schüsselrand hinausragen, hat auch diese Variante die Anmutung eines frühlingshaften Blumenkranzes.