Mit Stechpalme, Glaskugel oder Amaryllis …

So werden Tulpen zu den Stars in der Weihnachtszeit

Tulpe und Stechpalme

Für viele gehört der Advent zur schönsten Zeit des Jahres und sie können gar nicht früh genug damit beginnen, alles stimmungsvoll herzurichten. Kränze, Kerzen, Lichterketten, Engel … und auch die ersten Weihnachtsbäume werden bald schon aufgestellt. Im Dezember muss man sich dekorationstechnisch nicht zurückhalten, von allem darf es jetzt ein bisschen mehr sein. Juhu! Auch floraler Schmuck sollte auf keinen Fall fehlen. Wie wäre es beispielsweise mit Tulpen? Viele Sorten sind bei uns schon in den letzten Monaten des Jahres im Handel wieder erhältlich. Und wer nun meint, die Frühlingsboten würden nicht in die Advents- und Weihnachtszeit passen, der irrt! Mit ihnen ist man seiner Zeit vielleicht ein bisschen voraus, aber sie lassen sich zu wunderbaren Sträußen arrangieren, die festlich und elegant sind und zugleich frisch und fröhlich daherkommen.

Tulpe und Amaryllis

Gerade dann, wenn es draußen in der Natur eher trist und grau ist, begeistern Tulpen mit ihrem Farbenreichturm. Es gibt kaum eine Nuance, in der die Zwiebelgewächse nicht blühen. Im Advent sind vor allem die traditionellen Töne wie Schneeweiß, Dunkelviolett oder leuchtend Rot gefragt. Arbeitet man in einen solchen Strauß auch etwas Tannengrün oder Zweige der Stechpalme ein, bekommt er sofort einen weihnachtlichen Anstrich. Auch Schmuckelemente wie Sterne und Kugeln können integriert werden. Wer es zu den Festtagen etwas opulenter mag, wählt Amaryllis als Vasenpartner. Die imposanten Blüten der Weihnachtsklassiker thronen auf dicken, geraden Stielen und bilden einen schönen Kontrast zu den Tulpen, die sich in alle Richtungen winden und so dem Arrangement eine dynamische Note verleihen.

Übrigens: Ein entsprechend festlich gestalteter Strauß ist auch das ideale Mitbringsel zu Einladungen in der Advents- und Weihnachtszeit. Darüber freut sich garantiert jeder. Weitere Informationen zu den Zwiebelblumen und viele Gestaltungstipps gibt’s unter: www.tulpenzeit.de

Nationaler Tulpentag am 15. Januar 2022 in Amsterdam

Share Happiness

Amsterdam

Am Samstag, den 15. Januar 2022, ist es wieder Zeit für ein typisch niederländisches Fest: Dann wird in unserem Nachbarland der Nationale Tulpentag gefeiert, der den offiziellen Start in die neue Tulpensaison markiert. Traditionell legen Gärtner dafür zusammen mit ihren Familien und Freunden auf dem Damplatz, mitten im pulsierenden Zentrum von Amsterdam, einen riesigen, temporären Pflückgarten an. Die bunte Pracht aus Frühlingsblumen am Fuße des königlichen Palastes lockt jedes Jahr unzählige Einheimische und Touristen an. 2021 musste das Event wegen der Corona-Pandemie leider abgesagt werden. 2022 kehrt es zurück – natürlich unter Einhaltung der bestehenden Hygieneregeln – und die Menschen können sich wieder einen Tag lang an der Blütenfülle mitten im Winter erfreuen.

Share Happiness

„Share Happiness” lautet passenderweise auch das Motto der kommenden Veranstaltung. Einerseits sorgen natürlich die niederländischen Tulpengärtner mit ihren Produkten für Freude: Rund 200.000 Zwiebelblumen werden aktuell von ihnen extra für die Gestaltung des Platzes in Gewächshäusern vorgezogen. Andererseits sollen aber auch die Besucher am Tulpentag Glücksgefühle verbreiten. Deshalb kann die farbenfrohe Kulisse nicht nur bestaunt und fotografiert werden, sondern die Blumen dürfen anschließend auch mit nach Hause genommen werden: Ab 13 Uhr öffnen sich die Pforten des Pflückgartens und jeder kann sich kostenlos ein Bund in seinen Lieblingsfarben aussuchen. Dem Motto entsprechend, gibt es diesmal zudem noch einen zweiten Blumenstrauß dazu, um damit jemand Besonderen aus Familie, Freundeskreis oder Nachbarschaft glücklich machen zu können. Denn schließlich ist geteilte Freude doppelte Freude.

Für alle, die im Januar nicht zum Tulpentag nach Amsterdam kommen können, hier ein kleiner Trost: Bei uns gibt es die beliebten Frühlingsblumen dann endlich auch wieder im Handel. Bis Anfang Mai sind mehr als 1.000 Sorten mit unterschiedlichen Blütenfarben und -formen erhältlich – von einfach bis gefüllt, von lilienförmig bis gefranst, von leuchtend gelb bis dunkelviolett oder sogar mehrfarbig …

Weitere Informationen zum Nationalen Tulpentag unter: www.tulpenzeit.de

Die Amaryllis

Helle Farben, tolle Formen

Amaryllis 'Yellow Star'

Gelb, Grün, Rosa, Pink – diese Farben verbindet man nicht direkt mit einer Amaryllis. Tatsächlich blüht die Exotin neben dem bekannten Rot aber auch in hellen und frischen Tönen. Das Sortiment ist weit größer, als es viele Pflanzenfreunde meinen, und bietet eine breite Auswahl an Amaryllen, mit denen sich ein frühes Frühlingserwachen in die eigenen Vierwände holen lässt.

Züchter und Veredler geben unaufhörlich ihr Bestes, um Amaryllen in einem fröhlichen Gelb zu finden. Der Niederländer Gerard van Geest hat es geschafft: Seine ‘Yellow Star‘ leuchtet in der Farbe frischer Zitronen und ist damit eine Seltenheit in der Welt der Rittersterne – wie die Amaryllis auch heißt. Ihre Zwiebeln sind nur schwer zu finden.

Amaryllis

Einer, der sie seinen Kunden anbietet, ist Carlos van der Veek vom Webshop Fluwel. Der Blumenzwiebelexperte aus den Niederlanden ist ein wahrer „Planthunter”: Immer auf der Suche nach dem Neuen und Ausgefallenen besucht er weltweit Messen und züchterische Kollegen. Das Ergebnis ist ein Sortiment aus 80 verschiedenen Amaryllen, deren Formen und Farben Staunen lassen – darunter beispielsweise der Ritterstern mit der schwierigen Bezeichnung „seedling 31-1“. „Diese Amaryllis ist so neu, dass sie noch keinen offiziellen Namen trägt”, erklärt van der Veek. „Mich hat sie mit ihrer fantastischen rot-weiß gestreiften Blüte im Tigerprint und mit blauem Herzen aber auf Anhieb begeistert und ich wollte kein weiteres Jahr warten, bis ich ihre Zwiebeln anbieten kann.”

Amaryllis 'Emerald'

Ebenfalls frisch auf dem Markt ist die ‘Emerald‘. Eine zartgrüne Amaryllis mit dünnen, purpurroten Venen, die strahlenförmig aus der Mitte hervorgehen. Unterstützt wird dieses Muster durch die außergewöhnliche Form ihrer Blüten, die aus leicht ovalen, spitzen Blättern bestehen. Ähnlich extravagant ist die ‘Exotic Star‘: schmetterlingsblütig mit dunklen, weinroten Streifen auf hellgrünem Grund bringt sie tropisches Flair ins Wohnzimmer.

„Für dieses Jahr konnte ich zudem das erste Mal Blumenzwiebeln der ‘Mystica‘ ergattern”, erzählt van der Veek. „Sie ist eine Enkelin der wilden Amaryllis papilio. Dennoch unterscheiden sich die beiden optisch sehr: Die ‘Mystica‘ zeigt längere und zartere Streifen, außerdem entwickelt sie größere und vollere Blüten.”

Amaryllis 'Rebecca'

Frühlingshaft Hellrosa ist die ‘Rebecca‘. Sie überzeugt mit grazilen trompetenförmigen Blüten, die sie ihren wilden Vorfahrinnen verdankt. Bis zu sieben davon öffnet sie an einem Stiel und verbreitet im Wohnzimmer einen leichten Duft. In der Form ähnlich, doch farblich anders besticht die ‘Terra Mystica‘: Angefangen bei einem fast tiefen Schwarz in der Mitte über viele Terracotta-Schattierungen bis hin zu einem beinahe weißen Rand bietet sie alles. „Auch die ‘Misty‘ bringt verschiedene Farben zusammen: Grün, Weiß, Pink und Rot”, beschreibt der Blumenzwiebelspezialist. „Trotz dieses Farbenspiels wirkt sie aber nicht kitschig oder aufdringlich. Erstaunlicherweise ist das Gegenteil der Fall: Die ‘Misty‘ lässt sich eher als besinnlich, ruhig und vornehm zurückhaltend beschreiben.” Weitere Informationen und das breite Angebot von van der Veek gibt es auf www.fluwel.de.

Advent, Advent … Blumiger Festtagsschmuck mit Tulpen

Klassisch in Rot

Lichterglanz, Wunschzettel, Plätzchenduft, Tannengeruch: Die Adventszeit ist angebrochen und die letzten Tage des Jahres stehen vor der Tür. Gerade jetzt spielt die Atmosphäre zuhause eine wichtige Rolle: Wie die meisten Lebewesen in der freien Natur ist auch der Mensch im Winter auf Ruhe und Rückzug aus. Und wo kann man es sich besser behaglich und schön machen, als in den eigenen vier Wänden?

Blumenschmuck ist dort jetzt willkommener denn je. Immer beliebter in der Advents- und Weihnachtszeit werden Tulpen. Viele Sorten sind schon im Dezember als Schnittblume im Handel erhältlich und eignen sich hervorragend für festliche Inszenierungen.

Schneeweiß

Die Tulpe gehört zur Familie der Liliengewächse und begeistert mit ihrem Farbenreichtum gerade in der Zeit, in der es draußen in der Natur eher trist und grau ist. Es gibt kaum eine Farbnuance, die die Blüten dieser Zwiebelblumen nicht bieten. Auch mehrfarbige Sorten mit interessanten Farbverläufen werden angeboten.

In der Vorweihnachtszeit sind vor allem die klassischen Farbtöne wie ein kräftiges Rot, ein dunkles Violett oder ein reines Weiß gefragt. Mit ihnen lassen sich ganz einfach festlich und elegant wirkende Sträuße und Gestecke gestalten. Durch einige Deko-Elemente wie Sterne und Kugeln oder etwas Tannengrün gibt man ihnen den weihnachtlichen Anstrich.

Tulpen und Amaryllis

Übrigens lassen sich die Schönheiten auch ganz wunderbar mit anderen Schnittblumen kombinieren. Tulpen passen beispielsweise prima zu weißen Nelken. Schneidet man diese etwas kürzer und bindet mehrere zusammen, sehen die vielen zarten Blütenblätter fast wie ein Schneeball oder eine Schneelandschaft aus. Daraus kann man dann die länger gehaltenen Tulpenstängel mit ihrem frischen Blattgrün entspringen lassen.

Wer es zu den Festtagen gern etwas opulenter und üppiger mag, arrangiert Tulpen zusammen mit Amaryllis. Die imposanten Blüten diese Klassiker der Weihnachtszeit thronen auf dicken, geraden Stielen, während sich die Tulpen in alle Richtungen winden und den Strauß auflockern und ihm eine dynamische Note geben. Diese Wirkung wird noch unterstrichen, wenn man die Tulpen in einem helleren Farbton als die Amaryllis-Blüten wählt.

Frühlingsblüher für den Vorgarten:

Willkommensgruß an Alle

Tulpe 'Muvota'

Der Vorgarten ist das erste, was Spaziergänger, Nachbarn und Gäste von uns sehen. Er gibt ihnen einen Eindruck davon, wer wir sind und wie wir leben. Lange Zeit wurde er daher auch als die „Visitenkarte des Hauses” bezeichnet. Darüber hinaus ist der kleine Garten vor dem Haus eine erste Begrüßung: Mit einer grünen und blühenden Bepflanzung heißen wir unsere Besucher freundlich willkommen, aber auch uns selbst. Wer sich und seinen Gästen im Frühjahr einen ganz besonderen Empfang bereiten möchte, sollte jetzt aktiv werden. Denn die Blumenzwiebeln und Knollen von Tulpen, Narzissen, Hyazinthen oder auch Schneeglöckchen kommen jetzt in die Erde.

Die meisten frühblühenden Zwiebelpflanzen und Knollengewächse brauchen die Kälte des Winters für ihre Entwicklung. Daher können sie bis in den Dezember in die Erde gebracht werden. Um sich selbst einen Gefallen zu tun, sollte man jedoch besser früh als spät mit dem Pflanzen beginnen und einen Tag wählen, an dem es nicht friert. Denn die Zwiebeln kommen – grobe Regel – doppelt so tief in die Erde, wie sie dick sind. Bei Zierlauch (Allium) und Kaiserkronen (Fritillaria imperialis) bedeutet das ein gut 20 Zentimeter tiefes Loch, was bei gefrorener Erde natürlich nur schwer auszuheben ist.

Eranthis hyemalis

Am besten nimmt man ein kleines Schäufelchen zu Hilfe und setzt die runden Kraftpakete mit der Nase nach oben in den Boden. „Düngen ist nicht nötig, denn qualitativ hochwertige Blumenzwiebeln und Knollen haben im Herbst bereits ausreichend Nährstoffe für ihr Wachstum gespeichert”, erklärt Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek von Fluwel. „Gute Qualität ist übrigens daran zu erkennen, dass sich die Zwiebeln schön fest anfühlen und keine Verletzungen aufweisen. Zudem gilt: Je dicker, desto größer und schöner die Blüte.”

Die ersten Frühjahrsblumen recken bereits im Februar ihre Blütenköpfe aus dem Boden – unbeeindruckt von Frost und Schnee. Die Letzten haben ihren großen Auftritt dagegen erst im Juni. Wählt man die unterschiedlichen Frühlingsblumen hinsichtlich ihrer Blütezeiten aus, kann man einfach einen monatelang blühenden Vorgarten gestalten.

Crocus vernus 'Grand Maitre'

„Viele Gartenbesitzer verbinden mit dem Frühling hauptsächlich Tulpen und Narzissen“, so van der Veek. „Das ist nicht verwunderlich, denn ihre Farben- und Formenvielfalt ist schlicht beeindruckend: Von einfach bis gefüllt, einfarbig bis mehrfarbig oder auch mit interessanten Mustern. An ihrer Pracht kann man sich gar nicht sattsehen. Doch auch eine Reihe weiterer Zwiebel- und Knollengewächse vertreiben den Winter-Blues und heißen das neue Jahr – sowie uns und unsere Gäste – herzlich willkommen.” Auf die zierlichen, weißen Schneeglöckchen (Galanthus) und leuchtend gelben Winterlinge (Eranthis hyemalis) folgen weiße, gelbe und violette Krokusse. Zu den sternenförmigen Blüten des Schneestolz (Chionodoxa) gesellen sich die Persische Fritillarie (Fritillaria persica), das Spanische Hasenglöckchen (Hyacinthoides hispanica) und der Einblütige Frühlingsstern (Ipheion uniflorum). Aber auch die Blauen Traubenhyazinthen (Muscari) und die Prärielilien (Camassia) bieten ein eindrucksvolles Bild. Den Abschluss bilden schließlich die imposanten Blütenkugeln des Zierlauchs (Allium).

Tulpenzwiebelmischung 'Wellspring'

Wer keinen eigenen Vorgarten hat, kann die Einfahrt oder den Eingangsbereich des Hauses auch mit bepflanzten Töpfen schmücken. „Einige Zwiebelgewächse machen sich in großen Gefäßen sehr gut, zum Beispiel die rosafarbene Tulpe ‘Janis Joplin‘ oder die kleine Reifrocknarzisse ‘Mary Poppins‘. Aber auch Anemone blanda oder der Siberische Blaustern (Scilla siberica) kommen in Töpfen gut zur Geltung”, erklärt van der Veek. Bei der Pflanzung in Kübeln ist es wichtig, dass das Gieß- und Regenwasser durch ein Loch abfließen kann. Denn Staunässe vertragen die Wurzeln der Zwiebeln gar nicht. Weitere Informationen und ein breites Sortiment an frühjahrsblühenden Blumenzwiebeln und Knollen auf www.fluwel.de.