Unbekannte Vielfalt

Besondere Narzissen jetzt schon sichern!

Carlos van der Veek

Schon seit Jahrtausenden sind die Menschen von der Narzisse begeistert. So banden die alten Ägypter Kränze aus ihren Blüten, die Bewohner des historischen Pompeji integrierten sie in ihre prachtvollen Wandgemälde und sogar in der griechischen Mythologie spielt die Narzisse in zwei Sagen eine elementare Rolle: Beim Raub der Persephone und bei der Sage von Narziss. In Europa fand das Zwiebelgewächs das erste Mal während der sogenannten orientalischen Phase von 1560 bis 1620 große Beachtung. Damals wurde sie zusammen mit Tulpen und Hyazinthen ein wichtiger Teil der Gartengestaltung. Seitdem ist sie aus unserem Umfeld nicht mehr wegzudenken. Man könnte sagen, sie ist bekannt wie ein bunter Hund – dennoch bekommt sie längst nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient. Davon ist Carlos van der Veek von Fluwel überzeugt.

Reifrocknarzisse

Der Blumenzwiebelexperte ist leidenschaftlicher Narzissensammler und auch -züchter. Über 2.000 Sorten wachsen auf seinem Narzissenmutterpflanzenfeld im nordholländischen Burgerbrug – darunter vor allem außergewöhnliche und unbekannte Exemplare.

„Die Narzisse ist eine wirklich fröhliche und anspruchslose Pflanze, die sich fast wie eine Staude verhält: Sind die Bedingungen gut, kommt sie Jahr für Jahr wieder, breitet sich herrlich im Beet aus und wird dabei immer schöner!”, betont van der Veek. Man könnte ihn wirklich als Botschafter für die Narzisse bezeichnen. Wenn er von ihr erzählt, ist seine Begeisterung greifbar und springt über. Genau das möchte er auch erreichen: Dass mehr und mehr Hobbygärtner diese so bekannte und doch oft verkannte Frühlingsblüherin für sich entdecken.

Gefüllte Narzisse

„Lange Zeit wurden die exklusiven und außergewöhnlichen Sorten hauptsächlich in Länder wie Japan, Russland und die USA verschifft, während hier die eher typischen Sorten angeboten wurden”, erklärt van der Veek. „Deswegen verbinden viele Gartenbesitzer die Narzisse ausschließlich mit einem Sonnengelb und einer Trompetenform.”

Um das zu ändern, gründete er seinen Webshop Fluwel. Beim Stöbern durch das Sortiment wird deutlich, dass es in der Welt der Narzisse mittlerweile eine eindrucksvolle Vielfalt gibt. Dort findet man Sorten in Pastellgelb, andere sind reinweiß, wieder andere beeindrucken mit einer Kombination von Gelb und Orange oder Apricot und Weiß. Es gibt Reifrock- und Dichternarzissen, einige haben eine gespaltene Krone, andere sind gefüllt, manche bilden sogar mehrere Blüten an einem Stiel.

Narzisse 'Chappie'

Insgesamt 95 verschiedene Sorten sind auf www.fluwel.de zu bewundern und auch schon zu bestellen. Das mag viele Gartenbesitzer verwirren, schließlich beginnt die Pflanzzeit für Narzissen erst im Herbst, dennoch ist van der Veek von dem frühen Start überzeugt. „Die Frühjahrsblüher im Garten sind erst vor Kurzem verblüht und somit die Eindrücke noch ganz frisch. Diese sollte man nutzen und schon jetzt an das nächste Frühjahr denken. Wartet man noch einige Monate, hat man bestimmt schon wieder vergessen, wo im Beet eine Lücke war oder an welcher Stelle welche Farben den Ton angegeben haben.” Einige der besonders außergewöhnlichen oder brandneuen Narzissen sind zudem nur in geringer Stückzahl vorrätig. Wer sich seine Favoriten sichern möchte, sollte daher schon jetzt mit dem Stöbern beginnen. Geliefert wird zur richtigen Pflanzzeit Ende September.

Imposante Blütenkugeln:

Jetzt thront Allium im Frühlingsbeet!

Allium 'Ambassador'

Er ist der späte Star im Frühlingsbeet: Der Zierlauch, botanisch Allium genannt. Mit seinen großen, runden Blütenkugeln zieht er von Mai bis in den Juni alle Blicke auf sich. Auch zahlreiche Insekten, wie Hummeln und Bienen, ‘fliegen‘ auf die Zwiebelpflanze.

„Allium bietet wichtige Pollen und Nektar”, betont Carlos van der Veek von Fluwel. „Daher tragen die meisten unserer Allium auch das Zeichen ‘Perfect for Pollinators‘ der britischen Royal Horticultural Society – kurz: RHS. Daran können Gartenbesitzer auf einen Blick erkennen, mit welchen Pflanzen sie Insekten etwas Gutes tun.”

Der Blumenzwiebelspezialist aus den Niederlanden ist vom Zierlauch ganz begeistert.

Allium 'Cameleon'

Stets ist er auf der Suche nach neuen Züchtungen, die er seinen Kunden anbieten kann – über 15 verschiedenen Allium gibt es aktuell in seinem Webshop.

Dort findet man beispielsweise den Riesenzierlauch ‘Ambassador‘, der weit über einen Meter hochwächst, imposante lilafarbene Blütenbälle bildet und sich ideal im Staudenbeet macht.

Etwas niedriger, dafür aber mit wildem, ungebändigtem Charme, zeigt sich die Allium schubertii. Ihre zartrosafarbenen Blütendolden scheinen wie ein explodierendes Feuerwerk auseinander zu streben.

„Das Laub von Allium verwelkt sehr früh und wird gelb. Das sieht nicht sehr schön aus”, so der Blumenzwiebelexperte.

Allium 'Jeannine'

„Daher empfehle ich, die großen Exemplare in ein niedriges Staudenbeet zu pflanzen, beispielsweise zwischen Funkien. Die großen Blätter kaschieren dann perfekt die Problemzone der Allium.”

Die kleineren Sorten, wie die weiß-rosa blühende ‘Cameleon‘ oder die leuchtend gelbe ‘Jeannine‘, eignen sich dagegen perfekt für den sonnig gelegenen Steingarten. Aber auch zwischen flachwachsenden Bodendeckern, wie Efeu, machen sie sich einfach gut.

„Allium ist ein sehr unkomplizierter Beetpartner und eignet sich für ganz unterschiedliche Kombinationen”, betont van der Veek.

Inspirationen für das eigene Grundstück gibt es jetzt überall … in den Vorgärten, wenn man durch die Straßen geht, oder bei Freunden und Bekannten hinter dem Haus.

Allium mit Camassia leichtlinii

Es lohnt sich, die Augen für Pflanzideen offen zu halten: Mal thronen die Blütenkugeln über Lavendel, mal wiegen sie sich neben Prärielilien und an anderer Stelle stehen sie elegant im Topf neben der Eingangstür.

„Die Pflanzzeit für Allium ist, wie auch bei Tulpen und Narzissen, zwar erst im Herbst, wir bieten ihre Zwiebeln dennoch schon ab Mitte Mai zum Bestellen an”, hebt van der Veek hervor. „Jetzt sind die Eindrücke bei den meisten Hobbygärtnern noch ganz frisch und das Planen des nächsten Frühjahrsgarten geht umso einfacher. Geliefert wird natürlich erst zur richtigen Pflanzzeit Ende September.”

Weitere Informationen sowie ein breites Angebot an Blumenzwiebeln und Knollen gibt es auf www.fluwel.de.

Ganz schön verrückt oder genau richtig?

Narzissen und Tulpen für 2020 schon jetzt bestellen

Carlos van der Veek, Blumenzwiebelexperte von Fluwel

Es scheint absurd – gerade erst sind die Narzissen und Tulpen im Garten verblüht und schon soll man bereits an den nächsten Frühling denken?

„Besser ist das!”, rät Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek von Fluwel. „Jetzt sind die Eindrücke noch ganz frisch. Man weiß, wo eine Lücke im Beet war oder welche Frühlingsblüher im nächsten Jahr eine größere Rolle spielen sollen. Vielleicht hat man auf der Mainau, in den Gärten von Appeltern, im Keukenhof oder auch bei Freunden eine neue Sorte entdeckt, deren Namen man bis in den Herbst aber bestimmt wieder vergessen hat. Deswegen ist schon jetzt ein guter Zeitpunkt, sich mit dem nächsten Frühjahrsgarten zu beschäftigen.”

Der Niederländer betreibt einen Webshop mit einer beeindruckenden Vielfalt an Zwiebeln und Knollen:

Reifrocknarzisse 'Mary Poppins'

Allein 150 verschiedene Tulpen und 95 Narzissensorten sind dort zu finden, aber auch Krokusse, Muscari, Allium und viele weitere.

Einige der Sorten sind so außergewöhnlich, dass sie in Deutschland nirgendwo sonst erhältlich sind. Dazu zählen beispielsweise die pastellgelbe Reifrocknarzisse ‘Mary Poppins‘ sowie die ‘Ambon‘, die mit einer gefüllten Blüte in zwei verschiedenen Gelbtönen beeindruckt. Auch die romantische Tulpe ‘Ragebol‘, die mal mehr, mal weniger intensiv Weinrot blüht, findet man ausschließlich bei van der Veek.

Und hier gilt ganz klar: Der frühe Vogel fängt den Wurm! Denn diese Raritäten gibt es meist nur in geringer Stückzahl, daher sind sie schnell vergriffen.

Gefüllte Tulpe 'Ragebol'

„Wenngleich man bei uns schon jetzt seine Favoriten sichern und bestellen kann, werden die Zwiebeln erst zur richtigen Pflanzzeit im Herbst verschickt”, betont van der Veek. „Aktuell sind die Zwiebeln der Frühjahrsblüher noch im Boden, gerodet werden sie erst im Sommer.

Dann müssen sie noch gesäubert und sortiert werden, bevor wir sie bei dealen Bedingungen bis Ende September lagern und reifen lassen. Erst dann sind sie bereit für den Transport und die Pflanzung. Eine so lange Wartezeit erfordert von den Hobbygärtnern natürlich etwas Geduld, aber ein früheres Versenden wäre einfach Unsinn!” Das ganze Sortiment an Blumenzwiebeln und Knollen gibt es auf www.fluwel.de.

Von A wie Anemone bis Z wie Zandedeschia:

Die ganze Vielfalt des Sommergartens!

Anemone coronaria

Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Das gilt auch in Bezug auf den Sommergarten. Während es die einen imposant und blütenstark mögen, bevorzugen die anderen minimalistische, zarte Pflanzen. Manche lieben es romantisch, andere eher expressionistisch, die einen haben ein Faible für knallige Farben, die anderen für Pastell. Wie gut, dass die Pflanzenwelt mit einer enormen Vielfalt beeindruckt. So gibt es für jeden Geschmack die passende Sommerblüherin.

Für Freunde der intensiven Farben ist die Anemone coronaria eine gute Empfehlung. Ihre Blüten imponieren von Mitte Juni bis Ende August in einem knalligen Rot, tiefen Pink, dunklen Lila und strahlenden Weiß. „Die ideale Pflanzzeit für die Kronen-Anemone ist im Frühjahr. Dann entwickelt sie sich am besten!”, betont Blumenzwiebelspezialist Carlos van der Veek von Fluwel.

eucomis

„Legt man die knorrigen, trockenen Knollen vor dem Pflanzen für ein bis zwei Tage in Wasser, wird das Wachstum angeregt und die Anemone treibt schneller aus.”

Leuchtend Orange ist die Bessera elegance. Schon 1837 fand die Gartenpflanze mit den filigranen Blüten ihren Weg von Mexiko nach Europa. Dennoch ist sie auch über 180 Jahre später immer noch relativ unbekannt. „Das ist wirklich schade, denn der „Korallentropfen”, wie sie auch genannt wird, macht sich sowohl im Beet, als auch im Topf wirklich gut”, betont der Niederländer. „Wichtig ist lediglich ein sonniger Standort.”

Auch die Dahlie stammt ursprünglich aus Mexiko, erfreute sich aber schnell großer Beliebtheit. Schon Kaiserin Joséphine, Ehefrau von Napoleon, ließ sich in den Gärten des Schlosses Malmaison einen Dahliengarten anlegen. Heute blüht das Knollengewächs in unzähligen Gärten und bietet eine beeindruckende Vielfalt:

Ismene festalis

Es gibt Einfarbige und Mehrfarbige, einfach und gefüllt Blühende, kleine Vertreterinnen und regelrechte Riesinnen. Gepflanzt wird im Mai. Der Standort sollte sonnig sein.

Die aus Afrika stammende Eucomis verdankt ihre Bezeichnung als „Ananaslilie” oder „Schopflilie” ihrem interessanten Aussehen: Sternförmig versammeln sich kleine Blüten rund um einen langen Blütenstiel und erinnern entfernt an die tropische Frucht. Die Pflanze mag es sonnig bis halbschattig und macht sich – je nach Sorte – sowohl im Kübel, als auch im Beet gut.

Auch die Gladiolus callianthus kommt ursprünglich aus Afrika, unterscheidet sich aber sehr von der Eucomis: Sie entwickelt feine, weiß-rote Blüten, die leicht im Sonnenlicht funkeln und einen herrlichen Duft verbreiten. Setzt man sie zu mehreren zusammen, kommt die Sterngladiole – wie sie auch genannt wird – am besten zur Geltung. Ideal ist ein Platz im Staudenbeet.

zantedeschia

Wer ein Faible für Narzissen hat, dem sei die Ismene festalis empfohlen. Ihre weißen und gelben Blüten erinnern stark an die des Frühjahrsblühers, öffnen sich jedoch erst im August und September.

„Völlig aus der Reihe der Sommerpflanzen tanzt die Zantedeschia“, so van der Veek. „Optisch würde man sie nicht im Garten verordnen: Ihre Blütenkelche scheinen für eine Beetpflanze zu extravagant, zu futuristisch zu sein – daher wundert es mich nicht, dass sie umgangssprachlich auch „Zimmercalla” genannt wird. Tatsächlich gibt es aber eine Reihe an Knollen-Zantedeschia, die sich ausgezeichnet für den Garten oder den Topf auf der Terrasse eignen und dort ein echter Hingucker sind.” Diese und viele weitere Zwiebeln und Knollen gibt es auf www.fluwel.de.

Noch etwas Geduld!

Dahlien erst nach den Eisheiligen pflanzen

Jedes Jahr im April und Mai wird die Geduld der Hobbygärtner mächtig auf die Probe gestellt. Die Knollen der Dahlien liegen bereits wartend im Keller und die Sonne lacht schon warm vom Himmel: Die Bedingungen für das große Pflanzen scheinen ideal. Doch auch wenn es verlockend ist, sollte man der Versuchung widerstehen.

Dahlie 'Dutch Silence'

„Im Mai kann es nachts noch einmal so richtig kalt werden – man spricht dann von sogenannten Spätfrösten”, weiß Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek von Fluwel. „Daher sollte man mindestens die Eisheiligen abwarten, bevor man Dahlienknollen in den Garten pflanzt. Ursprünglich stammen die Exotinnen nämlich aus dem warmen Mittel- und Südamerika und würden bei Frost erheblichen Schaden nehmen.”

Wer sind die Eisheiligen?

Schon seit Jahrhunderten kennen und fürchten Gärtner die Tage der Eisheiligen. Sie erstrecken sich je nach Region vom 11. bis 15. Mai und geben eine grobe Orientierung, wann die Temperaturen noch einmal unter null Grad fallen können. In ihrem Ursprung haben die Namensgeber dieser Tage nichts mit dem Wetter zu tun. Tatsächlich handelt es sich bei ihnen um fünf Heilige, deren Gedenktage eher zufällig in die Zeit fallen, in der es noch einmal so richtig kalt werden kann.

Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek

Entstanden ist der Begriff der „Eisheiligen” oder auch „Gestrengen Herren” im katholischen Mittelalter. Ohne Meteorologen kamen den sogenannten Bauernregeln damals eine lebenswichtige Rolle zu – Wetterbeobachtungen wurden mit bestimmten Tagen verknüpft und mit Hilfe eingängiger, gereimter Ratschläge an die Mitmenschen weitergegeben.

Ab wann darf gepflanzt werden?

Ganz nach dem Motto: „Pflanze nie vor der kalten Sophie” sollte man im Garten also erst nach den Eisheiligen loslegen. Wem es aber jetzt bereits in den Fingerspitzen kribbelt, der kann dennoch schon aktiv werden. „Dahlien lassen sich an einem geschützten, kühlen Ort im Haus oder der Garage wunderbar im Topf vorziehen”, weiß van der Veek. „Sobald die Gefahr für Nachtfröste vorbei ist, können die Pflanzen ins Freie umziehen. Noch ein kleiner Tipp: Setzt man die Dahlien zusammen mit dem Topf in den Gartenboden, lassen sie sich vor dem Winter ganz einfach wieder ausgraben.” Weitere Informationen, aber auch ein breites Sortiment an Dahlienknollen gibt es auf www.fluwel.de.