Noch etwas Geduld!

Dahlien erst nach den Eisheiligen pflanzen

Jedes Jahr im April und Mai wird die Geduld der Hobbygärtner mächtig auf die Probe gestellt. Die Knollen der Dahlien liegen bereits wartend im Keller und die Sonne lacht schon warm vom Himmel: Die Bedingungen für das große Pflanzen scheinen ideal. Doch auch wenn es verlockend ist, sollte man der Versuchung widerstehen.

Dahlie 'Dutch Silence'

„Im Mai kann es nachts noch einmal so richtig kalt werden – man spricht dann von sogenannten Spätfrösten”, weiß Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek von Fluwel. „Daher sollte man mindestens die Eisheiligen abwarten, bevor man Dahlienknollen in den Garten pflanzt. Ursprünglich stammen die Exotinnen nämlich aus dem warmen Mittel- und Südamerika und würden bei Frost erheblichen Schaden nehmen.”

Wer sind die Eisheiligen?

Schon seit Jahrhunderten kennen und fürchten Gärtner die Tage der Eisheiligen. Sie erstrecken sich je nach Region vom 11. bis 15. Mai und geben eine grobe Orientierung, wann die Temperaturen noch einmal unter null Grad fallen können. In ihrem Ursprung haben die Namensgeber dieser Tage nichts mit dem Wetter zu tun. Tatsächlich handelt es sich bei ihnen um fünf Heilige, deren Gedenktage eher zufällig in die Zeit fallen, in der es noch einmal so richtig kalt werden kann.

Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek

Entstanden ist der Begriff der „Eisheiligen” oder auch „Gestrengen Herren” im katholischen Mittelalter. Ohne Meteorologen kamen den sogenannten Bauernregeln damals eine lebenswichtige Rolle zu – Wetterbeobachtungen wurden mit bestimmten Tagen verknüpft und mit Hilfe eingängiger, gereimter Ratschläge an die Mitmenschen weitergegeben.

Ab wann darf gepflanzt werden?

Ganz nach dem Motto: „Pflanze nie vor der kalten Sophie” sollte man im Garten also erst nach den Eisheiligen loslegen. Wem es aber jetzt bereits in den Fingerspitzen kribbelt, der kann dennoch schon aktiv werden. „Dahlien lassen sich an einem geschützten, kühlen Ort im Haus oder der Garage wunderbar im Topf vorziehen”, weiß van der Veek. „Sobald die Gefahr für Nachtfröste vorbei ist, können die Pflanzen ins Freie umziehen. Noch ein kleiner Tipp: Setzt man die Dahlien zusammen mit dem Topf in den Gartenboden, lassen sie sich vor dem Winter ganz einfach wieder ausgraben.” Weitere Informationen, aber auch ein breites Sortiment an Dahlienknollen gibt es auf www.fluwel.de.

Eine runde Sache …

Kranz mit Frühlingsblumen

Kunterbunte Oster-Kränze mit Tulpen

Ostern wird immer am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling gefeiert. In diesem Jahr fällt der Termin auf den 21. April und ist damit relativ spät. Wahrscheinlich sind die Temperaturen dann bereits angenehm warm und einem ausgedehnten Osterspaziergang oder dem Eiersuchen mit den Kindern im Garten steht nichts im Wege. Überall grünt und blüht es und wir können uns gar nicht sattsehen an diesen frischen Farben der wiedererwachenden Natur. Auch die Wohnungen werden deshalb zu den Feiertagen mit Blumen geschmückt. Eine Oster-Kaffeetafel ohne Frühjahrsblüher ist doch undenkbar, oder?

Vor allem Tulpen und Narzissen haben jetzt Hochkonjunktur. Keine anderen Blüten werden so sehr mit dem Frühling und dem Osterfest in Verbindung gebracht. Mit ihnen lassen sich fröhliche Dekorationen ganz ohne den üblichen Hasen-Eier-Küken-Krimskrams erstellen. Vor allem Tulpen bestechen durch eine beeindruckende Vielfalt, es gibt sie in unendlich vielen Farben und mit unterschiedlichen Blütenformen – mit ihnen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Natürlich kann man die Schnittblumen klassisch in der Vase präsentieren, es geht aber auch anders …

Osterkranz

Wie wäre es beispielsweise mal mit einem frühlingshaften Blütenkranz? Dazu wird ein entsprechend geformter und gut gewässerter Steckschaumring benötigt. Als wasserdichte Unterlage kann eine Obstschale oder Tortenplatte mit einem kleinen Rand dienen. Die Stiele der ausgewählten Frühlingsblumen werden auf etwa acht Zentimeter gekürzt. Sind sie sehr weich, ist es empfehlenswert, sie noch etwas mit Draht zu stabilisieren, bevor man sie in den Ring drückt. Die Blütenköpfe sollten so dicht aneinandergesetzt werden, dass von der Steckmasse nichts mehr zu sehen ist. Aber Achtung: Da die Zwiebelgewächse sehr durstige Geschöpfe sind, muss immer darauf geachtet werden, dass die Steckmasse sehr gut feucht gehalten wird.

Eine andere Möglichkeit des Kranzes ist die Kombination von Tulpen und Reisig. Die dünnen Äste werden dafür locker zu einem Ring geformt und mit Draht fixiert. Dieser wird auf eine mit Wasser befüllte Schale gesetzt und die nur leicht gekürzten Blumenstiele abschließend in das Geäst eingeflochten. Der Kontrast zwischen dem trockenen Reisig und den frischen Frühlingsblumen ist besonders interessant und erinnert tatsächlich ein wenig an ein Osternest.

Frühlingsblumen in der Salatschüssel

Ein Tipp: Wer die Tulpenstiele für die Verarbeitung besonders biegsam und elastisch haben möchte, sollte sie einfach einige Zeit ohne Wasser liegen lassen. Dann werden sie weich und man kann sie leicht in jede gewünschte Richtung bewegen. Bevor sie dann aber ihren endgültigen Platz im Kranz erhalten, empfiehlt es sich, sie noch einmal frisch anzuschneiden. Den Trick kann man übrigens auch anwenden, wenn man die Tulpen in höheren Glasgefäßen halb liegend und etwas ineinander verschlungen arrangieren möchte. Selbst in einer einfachen Salatschüssel können die Blumen so sehr reizvoll aussehen. Bildet man mit den biegsamen Stielen eine Art Geflecht und lässt die Blüten nur leicht über den Schüsselrand hinausragen, hat auch diese Variante die Anmutung eines frühlingshaften Blumenkranzes.

Kaktus, Seerose, Pompon, Stern:

Die ganze Vielfalt der Dahlien

Einfache Dahlie 'Bright Eyes'

Ursprünglich kommt die Dahlie aus Mexiko. Dort schmückten schon die Azteken ihre Tempel prachtvoll mit der Sommerblüherin. Ihre stärkehaltigen Knollen standen zudem häufig auf dem Speiseplan und wurden zubereitet wie Kartoffeln. Die ersten europäischen Aufzeichnungen von der Pflanze stammen aus dem Jahr 1552, blieben aber lange unbeachtet. Erst das etwa 100 Jahre später veröffentlichte Buch des Spaniers Francisco Hernandez stieß auf allgemeines Interesse. Darin untersuchte der Arzt die medizinische Wirkung der Dahlie und bildete sie sehr detailliert ab. Anhand dieser Zeichnungen lässt sich sagen, dass es schon vor über 500 Jahren natürliche Hybriden gab, also Kreuzungen wilder Arten. Denn neben den einfach blühenden sind auch halbgefüllte Dahlien in dem Werk zu bestaunen.

Halskrausen-Dahlie 'Kelsey Annie Joy'

Ende des 18. Jahrhunderts fand das exotische Knollengewächs schließlich seinen Weg zu uns nach Europa. Hier eroberte es nach und nach die botanischen Gärten in Deutschland, England, Frankreich und den Niederlanden. Im Laufe der folgenden Jahre konnten unzählige, neue Züchtungserfolge aufgewiesen werden – schon 1806 präsentierte der Botanische Garten Berlin stolz 55 verschiedene Sorten. Man schätzt, dass es heute mindestens 30.000 bis 40.000 Sorten gibt.

Um bei der schieren Menge an Sorten den Überblick behalten zu können, wurden Dahlien gärtnerisch in 15 verschiedene Klassen eingeteilt. Bei der Zuordnung spielt ausschließlich die Blütenform eine Rolle. So gibt es beispielsweise einfache Dahlien, die mit ihrem einzelnen Ring an Blütenblättern sehr an ihre mexikanischen Vorfahrinnen erinnern.

Hirschgeweih-Dahlie 'Nadia Ruth'

“Für Pflanzenfreunde mit einer Vorliebe für wilden Charme, sind auch die Sterndahlien zu empfehlen”, weiß Carlos van der Veek, Blumenzwiebelspezialist von Fluwel. „Zu dieser Klasse zählt zum Beispiel die ‘Verrone’s Obsidian‘. Sie weist die typischen eingerollten Blütenblätter auf und kombiniert deren fast schwarzes Braun mit dem warmen Gelb der Scheibe in der Mitte.” Etwas romantischer sehen die Halskrausen-Dahlien aus. Diese entwickeln neben den großen auch kleine Blütenblätter, sogenannte Petaloide, die oft andersfarbig sind. So zeigen sich diese beispielsweise bei der apricotfarbenen ‘Kelsey Annie Joy‘ in einem zarten Rosa.

Regelrecht exzentrisch wirken dagegen die Kaktus- und Hirschgeweih-Dahlien. Bei diesen gefüllten Sorten ist keine Scheibe mehr zu sehen.

Pompon-Dahlie 'Franz Kafka'

Ihre Blütenblätter streben in alle Richtungen und scheinen der Schwerkraft zu trotzen. Bei den einen sind sie spitzzulaufend, bei den anderen gefranst. Die Hirschgeweih-Dahlien ‘Nadia Ruth‘ beeindruckt zum Beispiel mit einem wirren Farbspiel aus Weiß, Rosa und einem Hauch Gelb. Farblich ähnlich ist die ‘Karma Sangria‘, zeigt sich aber in stacheliger Kaktus-Optik. Ebenfalls gefüllt sind die Seerosen- und Pompon-Dahlien. Anders als bei ihren extravaganten Schwestern machen die Blütenblätter bei ihnen jedoch einen viel akkurateren und ordentlicheren Eindruck. So sorgt die ‘Pink Magic‘ mit ihren perfekten, zartgestreiften Reihen für einen Hingucker im Sommergarten. Die ‘Franz Kafka‘ dagegen zieht die Blicke mit ihrem fast kreisrunden Blütenball in intensivem Pink auf sich. Diese und weitere faszinierende Dahlien finden Sie bei www.fluwel.de.

Kleine Tulpenkunde

Wissenswertes rund um die farbenfrohen Frühlingsboten

Tulpen Vielfalt

Traditionell werden in den Niederlanden viel Obst, Gemüse und auch Blumen angebaut. Keine andere Pflanze ist allerdings in den letzten 400 Jahren so zum Nationalsymbol unserer Nachbarn geworden, wie die Tulpe. Dabei ist das Zwiebelgewächs ursprünglich im iranischen, afghanischen und kasachischen Raum beheimatet. Nomaden brachten die farbintensiven Blumen von dort ins Osmanische Reich. Hier erhielten sie ihren Namen: „Tulipan”, was so viel wie Turban bedeutet. Der Grund: Bei wohlhabenden Sultanen wurde es damals Mode, die exotischen Blüten als Schmuck an ihrer Kopfbedeckung zu tragen. Als Ende des 16. Jahrhunderts dann die ersten Tulpenzwiebeln in den Niederlanden angepflanzt wurden, stellte sich schnell heraus, dass die dortigen Klimaverhältnisse und der sandige Boden ideal waren für deren Entwicklung. In kürzester Zeit kamen viele neue Züchtungen auf den Markt, die den Grundstein für einen blühenden Wirtschaftszweig legten.

Mit weit über 4.000 Arten und Sorten gehört die Tulpe mittlerweile zu den variantenreichsten Blumen der Welt. Es gibt sie mit den unterschiedlichsten Blütenblättern, in verschiedenen Größen und in unzähligen Farben. Auch heute noch steigt die Anzahl der in den Niederlanden angebauten Tulpen jedes Jahr. 2018 wurden allein an der Blumenauktion Royal FloraHolland mehr als 1,6 Milliarden Schnittblumen gehandelt. Rund 80 Prozent der Frühjahrsblüher waren für den Export bestimmt, die meisten gingen nach Deutschland. Besonders gefragt sind bei den Kunden gelbe, rote, pinke und mehrfarbige Blüten. Aber auch weiße, lila- und orangefarbene sowie rot-weiß gestreifte sind beliebt. Um den Überblick über die enorme Fülle zu behalten, wurden die Tulpen schon vor vielen Jahren in 15 Klassen eingeteilt. Hier ein kleiner Überblick über das, was es neben den sogenannten Einfachen Tulpen jetzt im Frühling beim Floristen zu entdecken gibt:

Gefranste Tulpen

Gefranste Tulpen

Wie der Name Gefranste Tulpen schon vermuten lässt, haben die Ränder der Blütenblätter eine feine fransige Struktur. Häufig wirkt es, als seien sie mit Raureif-Kristallen oder feinem Zucker gesäumt. Im Handel sind sie oft auch unter dem Namen Crispa-Tulpen zu finden.

Lilienblütige Tulpen

Die Lilienblütigen Tulpen gelten bei vielen Blumenfreunden als die eleganteste Tulpengruppe überhaupt. Ihre grazilen Blüten schweben scheinbar auf ihren hohen Stielen. Die Blütenblätter laufen spitz zu und biegen sich elegant nach außen. Sobald sie sich öffnen, entsteht ein sternförmiges Bild.

Viridiflora-Tulpen

Viridiflora-Tulpen

Wörtlich übersetzt bedeutet der Name Viridiflora „mit grünen Blüten”. Jedes einzelne Blütenblatt dieser Tulpenklasse trägt zarte grüne Flammen oder Steifen auf einfarbigem Grund. Es gibt die Viridiflora-Tulpe mittlerweile in unterschiedlichen Farbtönen: angefangen bei Cremeweiß über Rosa, Gelb und Orange, bis hin zu Rot und dunkel Violett.

Rembrandt-Tulpen

Sie sind geflammt, gefleckt, gestreift oder zeigen fedrige Farbverläufe – die Blütenblätter der Rembrandt-Tulpen beeindrucken mit ihren unregelmäßigen Färbungen. Früher wurden die interessanten Musterungen durch Viren hervorgerufen, die verhinderten, dass sich der Pflanzenfarbstoff gleichmäßig verteilte. Die heute im Handel erhältlichen Sorten sind durch professionelle Züchtungen entstanden und gesund.

Papageien-Tulpe

Papageien-Tulpen

In der Vase sind Papageien-Tulpen ein wahres Feuerwerk und ziehen alle Blicke auf sich. Sie haben gewellte, geschlitzte oder gefranste Blütenblätter, die oft auch mehrfarbig sind und ein wenig an das bunte Gefieder von exotischen Vögeln erinnern. Aus diesem Grund erhielt diese Tulpengruppe ihren Namen.

Paeonienblütige Tulpen

Auf den kräftigen Stielen der Paeonienblütigen Tulpen entfalten sich gefüllte Blüten, die an Pfingstrosen erinnern. Besonders in sanften Pastelltönen sind diese Tulpen beliebt. Es gibt sie aber auch in kräftigeren Farben oder zweifarbig. Viele Sorten verströmen einen dezenten Duft.

Die Rembrandt-Tulpen

So schön, wie gemalt …

Rembrandt-Tulpe

Am 4. Oktober 1669 verstarb in Amsterdam der Maler Rembrandt van Rijn. Bis heute gilt der Mann, der vor allem unter seinem Vornamen bekannt ist, als einer der größten Künstler aller Zeiten. Seine Werke wie „Die Nachtwache” oder „Die Anatomie-Stunde des Dr. Tulp” faszinieren durch die gekonnte Darstellung von Licht und Schatten auch 350 Jahre nach seinem Tod die Menschen weltweit. Das Jahr 2019 wurde deshalb in den Niederlanden zum Rembrandtjahr ausgerufen. Das Ausnahmegenie soll mit zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen geehrt und gefeiert werden.

Wie wichtig unseren Nachbarn Rembrandt ist, sieht man daran, dass bereits in den 1960er Jahren eine ganze Tulpenklasse nach ihm benannt wurde. Seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts hat sich die Blume, die ursprünglich aus Zentralasien und der Türkei stammt, zu einem echten Nationalsymbol der Niederländer und einem der bedeutendsten Wirtschaftsgüter entwickelt. Milliarden Zwiebeln und Schnittblumen werden heute in die ganze Welt exportiert. Mit weit über 4.000 unterschiedlichen Sorten gehört die Tulpe zu den variantenreichsten Blumen überhaupt. Um den Überblick über die enorme Fülle zu behalten, hat man sie in 15 sogenannte Klassen eingeteilt. Alle Pflanzen, deren Blütenblätter mehrfarbig gefleckt, marmoriert, gestreift oder geflammt sind, werden unter dem Namen Rembrandt-Tulpe zusammengefasst.

Hommage an einen außergewöhnlichen Künstler

Rembrandt-Tulpe

Gut, nun mag man sagen, Rembrandt hat mit diesen Tulpen genau so viel zu tun, wie Mozart mit den Marzipankugeln, denn auf seinen vielen bedeutenden Gemälden findet man sie kein einziges Mal. Dennoch gibt es einen geschichtlichen Grund, warum ausgerechnet die Sorten mit dem gebrochenen Farbverlauf nach ihm benannt wurden: Rembrandt und sein Werk sind eng mit dem Goldenen Zeitalter verbunden, der fast einhundert Jahre dauernden wirtschaftlichen und kulturellen Blütezeit der Niederlande im 17. Jahrhundert. In dieser Epoche ergriff auch der sogenannte Tulpenwahn das ganze Land. Für bestimmte Blumenzwiebeln wurden horrende Preise verlangt, was sie rasch zu gefragten Spekulationsobjekten machte. Besonders beliebt waren dabei Tulpen mit mehrfarbig Blüten. Es ist überliefert, dass damals für die Zwiebel einer rot-weiß geflammten Sorte tatsächlich 10.000 Gulden gezahlt wurden. Das entsprach in etwa dem Wert eines Amsterdamer Stadthauses. Was die Menschen damals nicht wussten: Die interessanten Musterungen der Blüten wurden durch Viren hervorgerufen, die verhinderten, dass sich der Pflanzenfarbstoff gleichmäßig verteilte.

Die mehrfarbigen Tulpen, die man heute im Handel findet, sind durch professionelle Züchtung entstanden und virenfrei. Das Angebot ist sogar noch vielfältiger und prächtiger als in den Zeiten des Tulpenwahns. Es umfasst Frühlingsblüher in den Farben Rosa, Braun, Rot, Orange, Purpur, Gelb oder Bronze. Häufig zeigen sich innerhalb einer Blüte prachtvolle Kombinationen aus hellen und dunklen Farben. Es sind tatsächlich kleine Kunstwerke und damit tragen sie den Namen Rembrandt-Tulpen zu Recht.