Pflanzzeit Frühling

Regelmäßig Gießen und Zupfen

Für monatelange Dahlienfreude

Pompondahlie 'Burlesca'

Die Blütezeit der Dahlien steht bevor. Während die besonders frühen Sorten ihre Knospen bereits Anfang Juli öffnen, wie die wildanmutende ‘Mexican Star‘, bringen uns die späten Exemplare von August bis in den November zum Staunen. Dazu gehören beispielsweise die weiß-rote ‘Karma Yin Yang‘ und die pastellgelb-violette ‘Lake Carey‘. Gepflanzt wurden ihre Knollen bereits im Frühling … jetzt kommt die Zeit der Pflege. Tatsächlich braucht es aber nicht viel, damit uns die Schönheiten monatelang erfreuen.

Einfache Dahlie 'Mexican Star'

„Dahlien sind äußerst langblühende und anspruchslose Pflanzen”, betont Carlos van der Veek, Blumen- und Knollenexperte von Fluwel. „Wichtig sind ihnen vor allem zwei Dinge. Erstens: Ausreichend Wasser! Der Boden sollte vor allem bei langanhaltender Trockenheit stets leicht feucht gehalten werden. Staunässe darf dabei allerdings nicht entstehen. Zweitens: Ein regelmäßiges Abzupfen der verwelkten Blüten! So regt man die Pflanze an, neue Knospen zu bilden: Für jede ausgeblühte Blüte, die man abschneidet, entwickelt die Dahlie in der Regel zwei neue.”

Gerade Pompon- und Seerosendahlien beeindrucken mit großen, imposanten Blüten. Stehen diese auf meterhohen Stielen, kann es passieren, dass sie bei Wind oder Regen umknicken. Der Niederländer empfiehlt daher, großblütige und hochwachsende Exemplare mit Pflanzstäben zu stützen.

Dahlie 'Lake Carey'

Man kann sie natürlich auch einfach an einen Holzpfahl oder Bambusstock festbinden. „Die meisten Dahlien machen sich übrigens auch ganz wunderbar in der Vase”, erklärt van der Veek. „Am besten wählt man dafür Stiele mit halbgeöffneten Blüten und schneidet diese mit einem scharfen Messer schräg ab. Der idealer Zeitpunkt ist der frühe Morgen, denn dann sind die Pflanzen besonders gut mit Wasser versorgt. Bevor man sie in ein frisch gereinigtes Gefäß stellt, sollte man die unteren Blätter vom Stiel entfernen. Wer das Vasenwasser regelmäßig wechselt, hat lange Freude an den Dahlien im Haus.” Weitere Informationen sowie ein breites Sortiment an Blumenzwiebeln und Knollen gibt es auf www.fluwel.de.

Ganz schön verrückt oder genau richtig?

Narzissen und Tulpen für 2020 schon jetzt bestellen

Carlos van der Veek, Blumenzwiebelexperte von Fluwel

Es scheint absurd – gerade erst sind die Narzissen und Tulpen im Garten verblüht und schon soll man bereits an den nächsten Frühling denken?

„Besser ist das!”, rät Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek von Fluwel. „Jetzt sind die Eindrücke noch ganz frisch. Man weiß, wo eine Lücke im Beet war oder welche Frühlingsblüher im nächsten Jahr eine größere Rolle spielen sollen. Vielleicht hat man auf der Mainau, in den Gärten von Appeltern, im Keukenhof oder auch bei Freunden eine neue Sorte entdeckt, deren Namen man bis in den Herbst aber bestimmt wieder vergessen hat. Deswegen ist schon jetzt ein guter Zeitpunkt, sich mit dem nächsten Frühjahrsgarten zu beschäftigen.”

Der Niederländer betreibt einen Webshop mit einer beeindruckenden Vielfalt an Zwiebeln und Knollen:

Reifrocknarzisse 'Mary Poppins'

Allein 150 verschiedene Tulpen und 95 Narzissensorten sind dort zu finden, aber auch Krokusse, Muscari, Allium und viele weitere.

Einige der Sorten sind so außergewöhnlich, dass sie in Deutschland nirgendwo sonst erhältlich sind. Dazu zählen beispielsweise die pastellgelbe Reifrocknarzisse ‘Mary Poppins‘ sowie die ‘Ambon‘, die mit einer gefüllten Blüte in zwei verschiedenen Gelbtönen beeindruckt. Auch die romantische Tulpe ‘Ragebol‘, die mal mehr, mal weniger intensiv Weinrot blüht, findet man ausschließlich bei van der Veek.

Und hier gilt ganz klar: Der frühe Vogel fängt den Wurm! Denn diese Raritäten gibt es meist nur in geringer Stückzahl, daher sind sie schnell vergriffen.

Gefüllte Tulpe 'Ragebol'

„Wenngleich man bei uns schon jetzt seine Favoriten sichern und bestellen kann, werden die Zwiebeln erst zur richtigen Pflanzzeit im Herbst verschickt”, betont van der Veek. „Aktuell sind die Zwiebeln der Frühjahrsblüher noch im Boden, gerodet werden sie erst im Sommer.

Dann müssen sie noch gesäubert und sortiert werden, bevor wir sie bei dealen Bedingungen bis Ende September lagern und reifen lassen. Erst dann sind sie bereit für den Transport und die Pflanzung. Eine so lange Wartezeit erfordert von den Hobbygärtnern natürlich etwas Geduld, aber ein früheres Versenden wäre einfach Unsinn!” Das ganze Sortiment an Blumenzwiebeln und Knollen gibt es auf www.fluwel.de.

Von A wie Anemone bis Z wie Zandedeschia:

Die ganze Vielfalt des Sommergartens!

Anemone coronaria

Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Das gilt auch in Bezug auf den Sommergarten. Während es die einen imposant und blütenstark mögen, bevorzugen die anderen minimalistische, zarte Pflanzen. Manche lieben es romantisch, andere eher expressionistisch, die einen haben ein Faible für knallige Farben, die anderen für Pastell. Wie gut, dass die Pflanzenwelt mit einer enormen Vielfalt beeindruckt. So gibt es für jeden Geschmack die passende Sommerblüherin.

Für Freunde der intensiven Farben ist die Anemone coronaria eine gute Empfehlung. Ihre Blüten imponieren von Mitte Juni bis Ende August in einem knalligen Rot, tiefen Pink, dunklen Lila und strahlenden Weiß. „Die ideale Pflanzzeit für die Kronen-Anemone ist im Frühjahr. Dann entwickelt sie sich am besten!”, betont Blumenzwiebelspezialist Carlos van der Veek von Fluwel.

eucomis

„Legt man die knorrigen, trockenen Knollen vor dem Pflanzen für ein bis zwei Tage in Wasser, wird das Wachstum angeregt und die Anemone treibt schneller aus.”

Leuchtend Orange ist die Bessera elegance. Schon 1837 fand die Gartenpflanze mit den filigranen Blüten ihren Weg von Mexiko nach Europa. Dennoch ist sie auch über 180 Jahre später immer noch relativ unbekannt. „Das ist wirklich schade, denn der „Korallentropfen”, wie sie auch genannt wird, macht sich sowohl im Beet, als auch im Topf wirklich gut”, betont der Niederländer. „Wichtig ist lediglich ein sonniger Standort.”

Auch die Dahlie stammt ursprünglich aus Mexiko, erfreute sich aber schnell großer Beliebtheit. Schon Kaiserin Joséphine, Ehefrau von Napoleon, ließ sich in den Gärten des Schlosses Malmaison einen Dahliengarten anlegen. Heute blüht das Knollengewächs in unzähligen Gärten und bietet eine beeindruckende Vielfalt:

Ismene festalis

Es gibt Einfarbige und Mehrfarbige, einfach und gefüllt Blühende, kleine Vertreterinnen und regelrechte Riesinnen. Gepflanzt wird im Mai. Der Standort sollte sonnig sein.

Die aus Afrika stammende Eucomis verdankt ihre Bezeichnung als „Ananaslilie” oder „Schopflilie” ihrem interessanten Aussehen: Sternförmig versammeln sich kleine Blüten rund um einen langen Blütenstiel und erinnern entfernt an die tropische Frucht. Die Pflanze mag es sonnig bis halbschattig und macht sich – je nach Sorte – sowohl im Kübel, als auch im Beet gut.

Auch die Gladiolus callianthus kommt ursprünglich aus Afrika, unterscheidet sich aber sehr von der Eucomis: Sie entwickelt feine, weiß-rote Blüten, die leicht im Sonnenlicht funkeln und einen herrlichen Duft verbreiten. Setzt man sie zu mehreren zusammen, kommt die Sterngladiole – wie sie auch genannt wird – am besten zur Geltung. Ideal ist ein Platz im Staudenbeet.

zantedeschia

Wer ein Faible für Narzissen hat, dem sei die Ismene festalis empfohlen. Ihre weißen und gelben Blüten erinnern stark an die des Frühjahrsblühers, öffnen sich jedoch erst im August und September.

„Völlig aus der Reihe der Sommerpflanzen tanzt die Zantedeschia“, so van der Veek. „Optisch würde man sie nicht im Garten verordnen: Ihre Blütenkelche scheinen für eine Beetpflanze zu extravagant, zu futuristisch zu sein – daher wundert es mich nicht, dass sie umgangssprachlich auch „Zimmercalla” genannt wird. Tatsächlich gibt es aber eine Reihe an Knollen-Zantedeschia, die sich ausgezeichnet für den Garten oder den Topf auf der Terrasse eignen und dort ein echter Hingucker sind.” Diese und viele weitere Zwiebeln und Knollen gibt es auf www.fluwel.de.

Noch etwas Geduld!

Dahlien erst nach den Eisheiligen pflanzen

Jedes Jahr im April und Mai wird die Geduld der Hobbygärtner mächtig auf die Probe gestellt. Die Knollen der Dahlien liegen bereits wartend im Keller und die Sonne lacht schon warm vom Himmel: Die Bedingungen für das große Pflanzen scheinen ideal. Doch auch wenn es verlockend ist, sollte man der Versuchung widerstehen.

Dahlie 'Dutch Silence'

„Im Mai kann es nachts noch einmal so richtig kalt werden – man spricht dann von sogenannten Spätfrösten”, weiß Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek von Fluwel. „Daher sollte man mindestens die Eisheiligen abwarten, bevor man Dahlienknollen in den Garten pflanzt. Ursprünglich stammen die Exotinnen nämlich aus dem warmen Mittel- und Südamerika und würden bei Frost erheblichen Schaden nehmen.”

Wer sind die Eisheiligen?

Schon seit Jahrhunderten kennen und fürchten Gärtner die Tage der Eisheiligen. Sie erstrecken sich je nach Region vom 11. bis 15. Mai und geben eine grobe Orientierung, wann die Temperaturen noch einmal unter null Grad fallen können. In ihrem Ursprung haben die Namensgeber dieser Tage nichts mit dem Wetter zu tun. Tatsächlich handelt es sich bei ihnen um fünf Heilige, deren Gedenktage eher zufällig in die Zeit fallen, in der es noch einmal so richtig kalt werden kann.

Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek

Entstanden ist der Begriff der „Eisheiligen” oder auch „Gestrengen Herren” im katholischen Mittelalter. Ohne Meteorologen kamen den sogenannten Bauernregeln damals eine lebenswichtige Rolle zu – Wetterbeobachtungen wurden mit bestimmten Tagen verknüpft und mit Hilfe eingängiger, gereimter Ratschläge an die Mitmenschen weitergegeben.

Ab wann darf gepflanzt werden?

Ganz nach dem Motto: „Pflanze nie vor der kalten Sophie” sollte man im Garten also erst nach den Eisheiligen loslegen. Wem es aber jetzt bereits in den Fingerspitzen kribbelt, der kann dennoch schon aktiv werden. „Dahlien lassen sich an einem geschützten, kühlen Ort im Haus oder der Garage wunderbar im Topf vorziehen”, weiß van der Veek. „Sobald die Gefahr für Nachtfröste vorbei ist, können die Pflanzen ins Freie umziehen. Noch ein kleiner Tipp: Setzt man die Dahlien zusammen mit dem Topf in den Gartenboden, lassen sie sich vor dem Winter ganz einfach wieder ausgraben.” Weitere Informationen, aber auch ein breites Sortiment an Dahlienknollen gibt es auf www.fluwel.de.

Kaktus, Seerose, Pompon, Stern:

Die ganze Vielfalt der Dahlien

Einfache Dahlie 'Bright Eyes'

Ursprünglich kommt die Dahlie aus Mexiko. Dort schmückten schon die Azteken ihre Tempel prachtvoll mit der Sommerblüherin. Ihre stärkehaltigen Knollen standen zudem häufig auf dem Speiseplan und wurden zubereitet wie Kartoffeln. Die ersten europäischen Aufzeichnungen von der Pflanze stammen aus dem Jahr 1552, blieben aber lange unbeachtet. Erst das etwa 100 Jahre später veröffentlichte Buch des Spaniers Francisco Hernandez stieß auf allgemeines Interesse. Darin untersuchte der Arzt die medizinische Wirkung der Dahlie und bildete sie sehr detailliert ab. Anhand dieser Zeichnungen lässt sich sagen, dass es schon vor über 500 Jahren natürliche Hybriden gab, also Kreuzungen wilder Arten. Denn neben den einfach blühenden sind auch halbgefüllte Dahlien in dem Werk zu bestaunen.

Halskrausen-Dahlie 'Kelsey Annie Joy'

Ende des 18. Jahrhunderts fand das exotische Knollengewächs schließlich seinen Weg zu uns nach Europa. Hier eroberte es nach und nach die botanischen Gärten in Deutschland, England, Frankreich und den Niederlanden. Im Laufe der folgenden Jahre konnten unzählige, neue Züchtungserfolge aufgewiesen werden – schon 1806 präsentierte der Botanische Garten Berlin stolz 55 verschiedene Sorten. Man schätzt, dass es heute mindestens 30.000 bis 40.000 Sorten gibt.

Um bei der schieren Menge an Sorten den Überblick behalten zu können, wurden Dahlien gärtnerisch in 15 verschiedene Klassen eingeteilt. Bei der Zuordnung spielt ausschließlich die Blütenform eine Rolle. So gibt es beispielsweise einfache Dahlien, die mit ihrem einzelnen Ring an Blütenblättern sehr an ihre mexikanischen Vorfahrinnen erinnern.

Hirschgeweih-Dahlie 'Nadia Ruth'

“Für Pflanzenfreunde mit einer Vorliebe für wilden Charme, sind auch die Sterndahlien zu empfehlen”, weiß Carlos van der Veek, Blumenzwiebelspezialist von Fluwel. „Zu dieser Klasse zählt zum Beispiel die ‘Verrone’s Obsidian‘. Sie weist die typischen eingerollten Blütenblätter auf und kombiniert deren fast schwarzes Braun mit dem warmen Gelb der Scheibe in der Mitte.” Etwas romantischer sehen die Halskrausen-Dahlien aus. Diese entwickeln neben den großen auch kleine Blütenblätter, sogenannte Petaloide, die oft andersfarbig sind. So zeigen sich diese beispielsweise bei der apricotfarbenen ‘Kelsey Annie Joy‘ in einem zarten Rosa.

Regelrecht exzentrisch wirken dagegen die Kaktus- und Hirschgeweih-Dahlien. Bei diesen gefüllten Sorten ist keine Scheibe mehr zu sehen.

Pompon-Dahlie 'Franz Kafka'

Ihre Blütenblätter streben in alle Richtungen und scheinen der Schwerkraft zu trotzen. Bei den einen sind sie spitzzulaufend, bei den anderen gefranst. Die Hirschgeweih-Dahlien ‘Nadia Ruth‘ beeindruckt zum Beispiel mit einem wirren Farbspiel aus Weiß, Rosa und einem Hauch Gelb. Farblich ähnlich ist die ‘Karma Sangria‘, zeigt sich aber in stacheliger Kaktus-Optik. Ebenfalls gefüllt sind die Seerosen- und Pompon-Dahlien. Anders als bei ihren extravaganten Schwestern machen die Blütenblätter bei ihnen jedoch einen viel akkurateren und ordentlicheren Eindruck. So sorgt die ‘Pink Magic‘ mit ihren perfekten, zartgestreiften Reihen für einen Hingucker im Sommergarten. Die ‘Franz Kafka‘ dagegen zieht die Blicke mit ihrem fast kreisrunden Blütenball in intensivem Pink auf sich. Diese und weitere faszinierende Dahlien finden Sie bei www.fluwel.de.