Frühlingsgefühle

Den Frühling schenken

Jetzt haben Tulpen Saison

Tulpenstrauß

Im April wird der erste frische Spargel in Deutschland gestochen, von Juni bis November ist die Zeit für Pfifferlinge und im Spätsommer beginnt der Ausschank von Federweißer … Auch heute, wo vieles das ganze Jahr über erhältlich ist, gibt es manche Produkte nur zu bestimmten Jahreszeiten. Eigentlich ist das ja auch ganz schön, denn das macht sie zu etwas Besonderem und man kann sich richtig darauf freuen. Bei den Schnittblumen haben jetzt die Frühjahrsblüher Saison. Während man bei den Floristen Rosen, Gerbera und Co. eigentlich immer im Sortiment findet, sind nun endlich auch wieder die Tulpen da.

Die Tulpe ist seit langem die beliebteste Frühlingsblume der Deutschen. Noch bevor die ersten Exemplare wieder im Garten wachsen, halten die bunten Schönheiten als Schnittblumen Einzug in die Blumenläden. Sie wecken die Hoffnung, dass der Winter nun endlich bald vorbei ist und stimmen uns auf die wärmere Jahreszeit ein. Mit einem Tulpenstrauß holt man sich das schöne Gefühl von frühlingshafter Leichtigkeit und Frische nach Hause. Eine besondere Wirkung lässt sich erzielen, wenn man nicht nur ein paar Stiele in die Vase stellt, sondern richtig aus dem Vollen schöpft. Da Tulpen sehr budget-freundlich sind, kostet selbst ein großer Strauß in der Regel kein Vermögen. Daher sind die Blumen auch ideal als Mitbringsel für Freunde. Über eine solche Extraportion Frühling freut sich garantiert jeder.

Bis etwa Ende April

Frühling pur

Dass es Tulpen in unendlich vielen Farbtönen gibt, ist allgemein bekannt. Aber auch darüber hinaus sind die dekorativen Zwiebelgewächse weitaus vielfältiger, als oft angenommen. Das Sortiment ist so umfangreich, dass es zur besseren Überschaubarkeit in 15 verschiedene Klassen eingeteilt wurde: Dazu zählen neben den Einfachen Tulpen beispielsweise die eleganten Lilienblütigen Tulpen, deren schlanken Blüten nach oben spitz zulaufen, sowie die Gefransten Tulpen, bei denen die Blütenblätter wirken, als sei ihr Rand mit Raureif-Kristallen oder feinem Zucker gesäumt. Gefüllte Tulpen erinnern mit ihrer Vielzahl an Blütenblättern etwas an Pfingstrosen und beeindrucken zudem mit einem zarten Duft. Wild und exzentrisch präsentieren sich dagegen die Papagei-Tulpen. Ihre eigenwilligen, mehrfarbigen Blüten erinnern an die bunten Flügel von flatternden exotischen Vögeln. Bis etwa Ende April kann man die Tulpenvielfalt entdecken und sich nach Herzenslust die Vasen füllen. Dann ist die Saison leider schon wieder vorbei.

Die Extraportion Frühlingsgefühle zum Valentinstag

Gedicht oder Tulpenstrauß …

Ein Rucksack voller Blumen ...

Am 14. Februar ist Valentinstag, der Termin im Jahr, an dem sich Verliebte mit Blumen und kleinen Geschenken ihre Zuneigung zeigen. Wer glaubt, das Fest sei eine Erfindung der Amerikaner, der irrt. Namensgeber ist ein Priester, der im dritten Jahrhundert im römischen Reich lebte. Entgegen dem kaiserlichen Verbot traute dieser Valentin christliche Liebespaare und wurde dafür hingerichtet. Nach seiner Heiligsprechung begingen die Christen jedes Jahr an seinem Todestag das Valentinsfest, um an ihn zu erinnern. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurde dieses Datum dann mit vielen anderen Brauchtümern und auch diversem Volksglauben vermischt. In England war man beispielsweise lange Zeit der Überzeugung, dass immer pünktlich zum 14. Februar die Paarungszeit der Vogelwelt beginne. Im Mittelalter entwickelte sich das Valentinsfest auf der Insel sowie in Frankreich und Belgien endgültig zum Tag der Liebenden. Auswanderer nahmen die Tradition später mit in die Vereinigten Staaten von Amerika, wo sie sich bald großer Beliebtheit erfreute. Bis heute ist es dort üblich, seiner Angebeteten als Zeichen der Liebe eine Valentinskarte mit einem romantischen Gedicht zu schicken. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Tag durch die hier stationierten US-Soldaten dann schließlich auch bei uns bekannt. 1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten Valentinsball.

'Heartbreaker'

Zwar werden wir oft als „Land der Dichter und Denker” bezeichnet, das Schreiben von Valentinskarten und -gedichten hat sich bei uns dennoch nicht richtig etabliert. In Deutschland drücken Verliebte ihre Gefühle heute doch lieber mit Blumen aus. Neben Rosen, die man ja das ganze Jahr über kaufen und verschenken kann, lassen im Februar vor allem Frühlingsblumen die Herzen höherschlagen. Besonders mit Tulpen punktet man jetzt, denn sie bringen viel frische Farbe ins Haus, wenn sich die Natur vor der Tür noch im Tiefschlaf befindet. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farbnuancen, mit gefransten oder lilienförmigen Blütenblättern, gefüllt oder auch mit einem zarten Duft. Da lässt sich wirklich für jeden Geschmack der passende Strauß zusammenstellen. Überholt ist übrigens die Vorstellung, dass zum Valentinstag ausschließlich Frauen mit Blumen beschenkt werden. Auch Männer freuen sich über Zeichen der Zuneigung und eine solche Extraportion Frühlingsgefühle.

Weitere Informationen: www.facebook.com/tulpendag