Pflanzzeit Herbst

Alle Jahre wieder

Blütenteppiche wie von Zauberhand

Krokusse

Es hat etwas Magisches, gegen Ende des Winters durch einen Park zu spazieren, in dem unzählige Krokusse wie ein blühender Teppich den Rasen schmücken. Dies ist der Moment, in dem deutlich wird, dass der Frühling unaufhaltsam näher rückt, selbst wenn es draußen noch kalt und ungemütlich ist. Neben Krokussen eignen sich auch viele andere kleine Zwiebel- und Knollenpflanzen zum Verwildern. Der Fachmann bezeichnet damit die Eigenschaft dieser Blumen, sich selber ohne gärtnerische Hilfe zu vermehren. So entstehen im Laufe der Jahre aus kleinen Gruppen großflächige, wunderschöne Blütenteppiche. Selbst Zwiebelzwerge, die einzeln kaum auffallen, kommen auf diese Weise ganz groß raus.

Nicht nur Parkanlagen wirken mit den fein gewebten Blütenteppichen wie verzaubert, auch in Gärten können verwildernde Blumenzwiebeln und Knollen ihren einzigartigen Charme entfalten.

Narzisse 'Glory of Lisse'

Geeignet sind beispielsweise Schneeglöckchen (Galanthus nivalis), Winterling (Eranthis hyemalis), Strahlenanemone (Anemone blanda), Schneestolz (Chionodoxa), Blausternchen (Scilla), Schachbrettblume (Fritillaria meleagris), Wildtulpen (Tulipa), viele Narzissensorten wie etwa die ‘Glory of Lisse‘ und natürlich der Krokus.

„Verwildernde Zwiebeln und Knollen pflanzt man idealerweise in die Rasenfläche, an den Gehölzrand oder in den lichten Schatten unter laubabwerfende Bäume”, rät Carlos van der Veek, Blumenzwiebelexperte von Fluwel. „Damit sie sich gut entwickeln, muss man ihnen nach der Blüte immer genügend Zeit lassen, alle Nährstoffe aus den Blättern in die Zwiebeln zu ziehen. So stehen sie den Pflanzen für das Wachstum im nächsten Jahr wieder zur Verfügung.” Der Rasen sollte im Frühling also erst dann gemäht werden, wenn die Blätter der Zwiebelgewächse schon vergilbt sind und zu trocknen beginnen.

Narzissenzwiebeln

Falls die Blumen in Gruppen zusammenstehen, kann man natürlich beim ersten Schnitt auch nur diese Bereiche gezielt umgehen. Vor allem rund um Bäume sieht es sogar recht hübsch und natürlich aus, wenn hier die Grashalme etwas länger gelassen werden. Neben zu frühem Mähen schadet übrigens auch übermäßiges Hacken und Graben dem Ausbreitungsdrang der Zwiebeln und Knollen. In Arealen, in denen diese wachsen, sollte man sich daher auch damit zurückhalten.

Pflanzzeit für die im Frühjahr blühenden Schönheiten ist der Herbst. Seit Ende September können die Knollen und Zwiebeln in den Boden. Damit dann zur Blütezeit möglichst naturnahe Gartenbilder entstehen, empfiehlt es sich diese nicht unbedingt in Reih und Glied zu setzen, sondern möglichst unregelmäßige Abstände zu wählen.

Blumenzwiebelmischung

Ein Tipp von van der Veek: „Nehmen Sie so viele Zwiebel wie sie halten können, in eine Hand und schlagen Sie mit der anderen Hand leicht darunter, so dass die Zwiebeln zu Boden fallen. Dort wo sie liegen bleiben, werden sie gepflanzt. Wenn der Standort ihnen zusagt, vermehren sie sich in den Folgejahren fleißig. Dann erscheint wie von Zauberhand immer wieder im Frühling ein wunderschöner Blütenteppich in Ihrem Garten.” Wer es bunt mag, kann selbstverständlich hierfür verschiedene Blumenzwiebeln kombinieren oder greift direkt zu einer erprobten Mischung wie beispielsweise der „Aladdin’s Carpet“, die verschiedene Tulpensorten und blauen und weißen Traubenhyazinthen (Muscari) enthält. Weitere Informationen zu Blumenzwiebeln und ein breites Sortiment gibt es unter www.fluwel.de.

Pflanzspaß mit Kindern

„Komm, wir verstecken Blumenzwiebeln!“

Sie sind klein, rund, meist braun oder beige, seltener lila oder gelb – Blumenzwiebeln und Knollen wirken eher unscheinbar. Umso beeindruckender ist es, wenn sich nach den kalten Tagen des Winters aus jeder dieser unauffälligen Kugeln langsam eine Pflanze entwickelt, die im Frühling fröhliche, bunte Blüten zeigt. Besonders Kinder sind von solchen Naturschauspielen fasziniert und bekommen große Augen, wenn man ihnen die natürlichen Zusammenhänge näherbringt. Jetzt im Herbst ist der perfekte Zeitpunkt dafür! Denn ab Ende September beginnt die Pflanzzeit der frühblühenden Zwiebelblumen, wie Tulpen und Krokusse. Aber auch die winzigen, bei Kindern beliebten weißen Schneeglöckchen kommen nun in die Erde. Wieso also nicht jetzt einmal mit den Jüngsten rausgehen und mit ihnen verschiedene Blumenzwiebeln im Boden verstecken?

Pflanzzeit Herbst

„Das Pflanzen ist wirklich kinderleicht und macht großen und kleinen Gärtnern jede Menge Spaß”, weiß Carlos van der Veek, Blumenzwiebelexperte von Fluwel. „Man braucht lediglich ein kleines Schäufelchen, mit dem man ein Loch ausheben kann, das ungefähr doppelt so tief ist, wie die Blumenzwiebel oder Knolle dick. Die Zwiebeln kommen mit der Spitze nach oben hinein und werden mit Erde bedeckt.” Eine besondere Behandlung brauchen die runden Kraftpakete übrigens nicht – weder Dünger, noch eine spezielle Erde ist nötig. Der normale Gartenboden reicht völlig. Das war’s, schon ist der Grundstein für einen blühenden Frühling gelegt.

„Doch was genau passiert jetzt?” – Das werden die Kinder nach der großen Pflanzaktion wahrscheinlich fragen. Nun, in erster Linie heißt es warten – sowohl für die kleinen Gärtner, als auch für die Bollen. „Zu diesem Zeitpunkt haben die Blumenzwiebeln in ihrem Innern bereits eine kleine Tulpe oder Narzisse im Miniaturformat angelegt”, erklärt van der Veek. „Würde man sie jetzt vorsichtig öffnen, sähe man bereits, dass alles für die zukünftige Blüte bereits angelegt ist: die Blütenblätter, die Staubgefäße und der sogenannten Stempel. Manchmal zeigt sich oben an der Zwiebel auch schon der grüne Trieb, der nur darauf wartet, im Frühling, wenn die Temperaturen steigen, ganz schnell durch die Erde zu schießen. Im Oktober bildet die Zwiebel auch schon erste kleine Wurzeln. Schaut man genauer hin, entdeckt man den sogenannten Wurzelkranz und fühlt ihn auch ein bisschen durch die äußere Haut.”

Pflanzzeit Herbst

Im Boden beginnen die Zwiebeln dann, ihre Wurzeln komplett auszubilden – dafür ist es ideal, wenn die Erde etwas kälter und auch feuchter ist. Sobald die Temperaturen im neuen Jahr wieder steigen, fangen die Pflanzen an zu wachsen.

Und dann? Nun, im Frühling ist die Zeit der fleißigen Insekten gekommen. Besonders die einfachen, ungefüllten Blüten – also die, die nicht komplett aus Blütenblättern bestehen – bieten Bienen, Hummeln und Schmetterlingen reichlich Pollen und Nektar. Beides brauchen die emsigen Bestäuber für ihre Ernährung und freuen sich, wenn sie auch schon während ihrer ersten Flüge im neuen Jahr leckere Blüten im Garten vorfinden. Somit haben die Kinder nicht nur den Garten verschönert, sondern auch vielen wichtigen Insekten geholfen. Wenn das mal nicht stolz macht! Also schnell raus in den Garten und Blumenzwiebeln pflanzen. Weitere Informationen und ein breites Sortiment an Blumenzwiebeln und Knollen gibt es auf www.fluwel.de.

Der Frühling wird im Herbst gepflanzt

Blumenzwiebeln wollen bald in die Erde!

Tulpen, Narzissen, Krokusse, Traubenhyazinthen, Schneeglöckchen, Zierlauche … – die Liste der bekannten und beliebten Frühjahrsblüher ist lang. Mit ihren farbenfrohen Blüten begrüßen sie uns im neuen Gartenjahr. Gepflanzt werden ihre Blumenzwiebeln und Knollen bereits im Herbst, denn die runden Kraftpakete brauchen die Kälte des Winters für ihre Entwicklung. Zu warm darf es allerdings auch nicht sein.

Blütenpracht im Frühling

„Solange die Bodentemperaturen über dreizehn Grad liegen, können die Wurzeln der Zwiebeln nicht gut wachsen”, erklärt Blumenzwiebelspezialist Carlos van der Veek von Fluwel. “Besonders Tulpen sind da empfindlich. Sie sitzen dann ‚untätig‘ im Boden und sind anfällig für Pilze und Krankheiten, die bei höheren Temperaturen noch sehr aktiv sind. Das wirkt sich natürlich negativ auf die Qualität der Blüte im Frühjahr aus.” Der Experte rät daher frühstens Ende September zur Schaufel zu greifen!

Die Zwiebel- und Knollengewächse stellen keine besonderen Ansprüche an den Boden: Normale Garten- oder Blumenerde genügt. Auch ein Düngen ist nicht nötig, denn die Pflanzen haben genügend Nährstoffe zum Austreiben gespeichert. Um sich im nächsten Frühjahr an einer möglichst großen Blütenpracht erfreuen zu können, sollte man sich jedoch mit zwei Aspekten etwas näher beschäftigen: Dem Standort und der Pflanztiefe.

Pflanzzeit Herbst

Beides hängt natürlich davon ab, für welche Frühjahrsblüher man sich entscheidet. Generell mögen es die meisten bekannten Arten aber eher sonnig bis halbschattig – Tulpen und Narzissen beispielsweise, aber auch Anemonen und Hyazinthen. Traubenhyazinthen (Muscari), Zierlauch (Allium) oder Krokussen sollten dagegen einen fast vollsonnigen Platz im Garten bekommen, der weiße Hundszahn (Erythronium revolutum) oder die Schachbrettblume (Fritillaria meleagris) dagegen einen etwas schattigeren.

Bei der Frage nach der richtigen Pflanztiefe hilft eine Faustregel: Das Loch sollte zwei- bis dreimal so tief sein, wie die Zwiebel oder Knolle dick ist. Das bedeutet, die kleinen Krokusknollen kommen erheblich flacher in den Boden, als die dicken Zwiebeln der Kaiserkronen (Fritillaria imperialis).

Tulpenzwiebeln

Doch auch von dieser Regel gibt es leider Ausnahmen. „Die Zwiebeln der Schneeglöckchen sind zwar sehr klein, trotzdem sollten sie mindestens zehn Zentimeter tief gesetzt werden. Auch Tulpen kommen mindestens 15 Zentimeter tief in den Boden, damit sie einen guten Stand haben”, erklärt van der Veek.

Wer bis jetzt noch keine Zeit hatte, sich mit dem Frühjahr zu beschäftigen, muss bei der bevorstehenden Pflanzzeit übrigens nicht in Hektik verfallen. Bis in den späten November können die Frühjahrsblüher gepflanzt werden. Es bleibt also ausreichend Zeit, sich die eigenen Favoriten unter den Zwiebelpflanzen auszusuchen und zu bestellen. Ein großes, umfangreiches Sortiment mit detaillierten Pflanztipps gibt es auf www.fluwel.de.

Mini, midi, maxi

Von kleinen und skurrilen Tulpen

Sie ist fast da: Die Zeit, in der das große Pflanzen beginnt. Ab Ende September können die Blumenzwiebeln für den Frühling in den Boden gebracht werden. Deshalb ist genau jetzt der richtige Moment, sich näher mit dem breiten Sortiment an Tulpen auseinander zu setzen. Denn wer jetzt bestellt, kann schon in einigen Wochen die Schaufel in die Hand nehmen und den eigenen Frühjahrsgarten gestalten.

Die wilden Kleinen

Denken wir an Tulpen, haben wir lange Stiele im Kopf, auf denen elegante Blüten thronen. Doch längst nicht alle Arten und Sorten wollen hoch hinaus – manche werden nicht einmal zehn Zentimeter groß.

Miniaturtulpe 'Fenna'

Diese Miniaturtulpen stammen meist von Wildtulpen ab, die ursprünglich in den rauen Berggebieten rund um das Kaspische Meer wachsen. Ihre Vorfahren sieht man den Kleinen an: Sie haben etwas Wildes, Ungestümes an sich. So setzt sich die zart duftende Blüte der ‘Fenna‘ beispielsweise aus sechs spitzen, feurigroten Blättern zusammen. Etwas größer – zwischen 10 bis 20 Zentimeter – wird die Tulipa humilis ‘Alba Coerulea Oculata‘. Dieser kleine Star mit dem schwierigen Namen schmückt sich mit der seltenen Farbkombination von Weiß und Blau. Hin und wieder ist sie sogar komplett schneeweiß: Ein Lichtblick im noch dunklen Frühjahr. „Diese Tulpe stammt ursprünglich aus dem Iran, trotzdem mag sie die volle Sonne ganz und gar nicht”, weiß Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek von Fluwel. „Gerade um die Mittagszeit wünscht sie sich einen etwas kälteren Standort, sonst beschwert sie sich mit gekräuseltem Laub. Ein halbschattiges Plätzchen gefällt ihr am besten.” Miniaturtulpen sollten generell in den Beetvordergrund gepflanzt werden, damit sie nicht von anderen Pflanzen verdeckt werden. Auch im Topf machen sie sich gut.

Die außergewöhnliche Mitte

Die meisten Tulpen werden zwischen 20 bis 50 Zentimeter hoch – das ist der Standard. Das bedeutet aber längst nicht, dass dieses Mittelfeld langweilig ist. Ganz im Gegenteil: Hier gibt es ein überraschend abwechslungsreiches Spektrum an Blütenformen und -farben.

Tulpe 'Ice Cream Banana'

Besonders skurril ist beispielsweise die ‘Ice Cream Banana‘. Ihre äußeren Blütenblätter bringen die Farben Grün und Weinrot zusammen und umrahmen eine Vielzahl sonnig gelber Blütenblätter, die mit der Zeit aus der Mitte hinaus zu quellen scheinen. Die ‘Black Parrot‘ kleidet sich dagegen in einem so tiefen Rotton, dass man meinen könnte, ihre Blüte sei schwarz wie die Nacht. Zudem ist sie extravagant gefranst. Ein wahrer Sonnenschein ist dagegen die ‘Limousine‘, eine gefüllt blühende Tulpe in einem warmen Gelb. „Da es eine enorme Vielfalt an Tulpen mit der gleichen Wuchshöhe und denselben Standortansprüchen gibt, lassen sie sich nach Lust und Laune und eigenem Geschmack kombinieren”, so van der Veek.

Die eindrucksvollen Riesinnen

Auch unter den Tulpen gibt es Sorten, die über ihre Schwestern hinauswachsen und für interessante Höhenunterschiede im Beet sorgen. Zu diesen Riesinnen gehört beispielsweise die bis zu 60 Zentimeter große ‘Dordogne‘ aus der Gruppe der Französischen Tulpen.

Crispatulpe 'Cummins'

Von Mitte April bis Mitte Mai verzaubert sie mit einer Blüte, die aus der Ferne unifarben Orange erscheint, bei näherer Betrachtung jedoch auch ein subtiles Rosa zeigt. Interessant ist auch die ‘Cummins‘. Diese lilafarbene, sogenannte Crispa-Tulpe verblüfft mit einem weiß-gezackten Rand, der an zarte Eiskristalle erinnert. Größter Sonderling ist aber vermutlich die ‘KLM‘, deren spitze Blütenblätter sich ungestüm nach außen drehen. „Vor vielen Jahren habe ich diese Tulpe als Saatgut gekauft, nicht nur weil sie etwas Besonderes ist, sondern auch wegen ihrer frischen Apfelfarbe und ihrer enormen Haltbarkeit”, sagt Carlos van der Veek. Weitere Informationen und ein breites Sortiment an Blumenzwiebeln zum Bestellen gibt es auf www.fluwel.de.

Eine wachsende Nische

Biologische Blumenzwiebeln

Der Wunsch nach biologischen Lebensmitteln wächst stetig. Immer mehr Menschen sind sich bewusst, dass der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln und Kunstdüngern für möglichst viele und preiswerte Produkte so nicht weiter gehen kann und entscheiden sich bewusst für ökologisches Obst und Gemüse. Doch nicht nur im Bereich der Lebensmittelproduktion ist es möglich, auf eine naturfreundliche Weise das Land zu bestellen.

Blumenzwiebeln

Auch im Blumenzwiebelsektor gibt es eine kleine Gruppe von Gärtnern und Züchtern, die sich für diese aktuell noch besondere Art des Anbaus entschieden haben. Einer von ihnen ist John Huiberts aus dem nordholländischen Sint Maartensvlotbrug. Bereits Anfang 2013 hatte er die damals innovative Idee, seinen Betrieb nachhaltig zu gestalten, um dem ausgelaugten Boden seine ursprüngliche, natürliche Kraft zurückzugeben. Heute produziert er zu 100 Prozent biologisch. „Als John vor Jahren damit begann, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, haben ihn viele Gärtnerkollegen für seinen Optimismus ausgelacht”, erinnert sich Carlos van der Veek von Fluwel. „Heute ist er mit seinem Wissen Vorbild und Lehrmeister für die nachwachsende Generation, denn er hat bewiesen, dass es geht.”

Bio Narzisse 'Tahiti'

Was genau bedeutet ein biologischer Anbau? Zum einen achtet Huiberts darauf, dass das natürliche Bodenleben aus Würmern, Einzellern und Mikroorganismen nicht durcheinandergebracht wird. Aus diesem Grund setzt er auf eine möglichst oberflächige Bearbeitung der Erde, die die verschiedenen, wichtigen Bodenschichten erhält. Zum anderen verwendet er ausschließlich selbsthergestellten biologischen Kompost und gemischten Gründünger. Dafür sät er nach der Ernte Pflanzen auf seinen Feldern aus, die über ihre Wurzeln wichtige Nährstoffe an den Boden abgeben und ihn so fruchtbarer machen. Zusätzlich legt der Betrieb Wildblumenstreifen an, um Bienen und anderen Insekten Nektar und Pollen zu bieten, wenn die angebauten Zwiebelpflanzen verblüht sind. Auf Kunstdünger und chemische Pflanzenschutzmittel verzichtet Huiberts komplett.

Muscari und Anemonen

Noch ist der Biologische Blumenzwiebelanbau eine Nische, doch van der Veek ist überzeugt, dass Huiberts damit den Nerv der Zeit trifft. „Es wird immer deutlicher, wie wichtig es ist, dass wir nicht gegen die Natur arbeiten, sondern mit ihr!”, betont er. Aus diesem Grund bietet Carlos van der Veek die Blumenzwiebeln seines Gärtnerkollegen John Huiberts auf seinem eigenen Webshop an. „So möchte ich Johns Pionierarbeit unterstützen!” Aktuell gibt es dort verschiedene Frühjahrsblüher wie Narzissen, Traubenhyazinthen (Muscari) und Anemonen zu bestellen, aber auch unbekanntere Blumenzwiebeln wie der Sibirische Blaustern (Scilla siberica), die Sommer-Knotenblume (Leucojum aestivum) oder Sternhyazinthen (Chionodoxa forbesii). Weitere Informationen gibt es auf www.fluwel.de.