Pflanzzeit Winter

Lilien für Anfänger

Sie verzeihen viel und blühen überschwänglich

Lilie 'Corcovado'

Die Lilie ist eine der beliebtesten Zierpflanzen der Welt. Mit ihren großen, romantisch anmutenden Blüten lässt sie die Herzen vieler Pflanzenenthusiasten höherschlagen. Doch auch gärtnerische Anfänger kommen bei ihrem Anblick ins Schwärmen und spielen mit dem Gedanken, sie in den eigenen Garten zu pflanzen. Aber eignet sich die Lilie auch für diejenigen, die noch keinen grünen Daumen haben? „Zwar sind einige Lilien anspruchsvoller als andere, aber in der Regel sind die heutigen Gartenlilien alle sehr robust und verlangen nur wenig Aufmerksamkeit”, hebt Carlos van der Veek hervor. Der Blumenzwiebelspezialist aus den Niederlanden bietet gut 40 verschiedene Lilien auf seinem Webshop an – von Trompeten- über Türkenbundlilien bis hin zu gefüllten Sorten.

O.T.-Lilie 'Palazzo'

„Generell gilt: Wenn die anderen Pflanzen im Garten gut wachsen, dann ist der Boden auch für Lilien geeignet. Wichtig ist lediglich ein sonniger Standort – zumindest ein paar Sonnenstunden am Tag sollten man den Pflanzen gönnen.”

Wer auf Nummer Sicher gehen und eine Lilie pflanzen möchte, die auch unter nicht optimalen Bedingungen mit einer Vielzahl großer, dekorativer Blüten belohnt, ist mit der ‘Conca d’Or‘ gut beraten. Diese Sommerblüherin zeigt einen sanften Farbverlauf von Hellgelb zu Weiß und macht sich mit einer Höhe von maximal einem Meter auch gut als Topfpflanze auf der Terrasse. Am liebsten steht sie jedoch im Staudenbeet. Lässt man sie dort in Ruhe, blüht sie viele Jahre lang.

Auch die sonnengelbe ‘Corcovado‘ wächst überschwänglich und kommt mit Sicherheit einige Jahre verlässlich wieder.

O.T.-Lilie 'Serano'

Fühlt sie sich wohl im Garten, wird sie weit über einen Meter hoch. Am besten pflanzt man sie daher in den Beethintergrund. Dort verdeckt sie nicht die kleineren Pflanzen und sorgt zudem für helle, freundliche Lichtreflexe.

Für Liebhaber eines intensiven, dunklen Pink ist die ‘Palazzo‘ zu empfehlen. Diese Blumenzwiebel zählt zu den sogenannten O.T.-Lilien: eine äußerst robuste, interspezifische Kreuzung aus den farbenfrohen Orientallilien und den langlebigen Trompetenlilien. Da ihre Blätter sehr kräftig sind, wird sie darüber hinaus nur äußerst selten von Lilienhähnchen befallen – kleinen, roten Käfern, die Lilien leider zum Fressen gern haben.

Die ‘Serano‘ zählt ebenfalls zu den O.T.-Lilien und ist für Gartenanfänger wunderbar geeignet.

Lilie 'Zambesi'

„Bei meinem Freund und Kollegen Eric Breed steht diese Lilie schon seit sechs Jahren als mehrjährige Pflanze im Garten”, erzählt van der Veek. „Jedes Jahr wird sie größer und schöner. Im vergangenen Jahr trug eine ‘Serano‘ sogar 26 Blüten. Eine unvorstellbar gute und gesund wachsende Lilie, die jedem Garten einen sonnigen Charakter geben kann.”

Die ‘Zambesi‘ mag es sonnig, kommt aber auch im Halbschatten wunderbar zurecht. Dort erreicht sie eine Höhe von über einem Meter und blüht in einem reinen Weiß. So bringt sie auch in die sommerlichen Beete von Gartenanfängern mit ihren großen Blüten bescheidene Romantik. Weitere Informationen und ein breites Sortiment an Blumenzwiebeln sind auf www.fluwel.de zu finden.

Von Natur aus besonders

Wilde Lilien für den Sommergarten

Ihren evolutionären Ursprung hat die Lilie im Himalaya. Von dort breitete sie sich auf alle Kontinente der Nordhalbkugel aus: Heute wächst sie wild in China, Japan, Nordamerika, dem Kaukasus und auch in Europa. Schon seit Jahrtausenden begeistert die elegante Zwiebelpflanze uns Menschen und wird weltweit in Gärten gepflanzt.

Lilium auratum

Durch intensive Züchtung und Selektion gibt es mittlerweile tausende Sorten, von ganz kleinen über gefüllte bis hin zu rosenähnlichen. Doch der Charme der wilden Lilien ist ungebrochen und so bringen sie auch heute noch die Atmosphäre eindrucksvoller Berglandschaften in unsere Beete, Rabatten und Kübel.

Die wilde Lilium auratum zählt zu den Orientalischen Lilien und stammt ursprünglich aus Japan. Ihre duftenden Blüten kombinieren ein reines Weiß mit einem sonnigen Gelb und zeigen eine Vielzahl kleiner, brauner Sprenkel. „Diese botanische Lilie wünscht sich einen Platz im Halbschatten und humusreiche, saure Erde”, weiß Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek von Fluwel. „In den Wintermonaten sollte sie nicht zu nass stehen. Beherzt man diese Bedingungen, wird die Exotin jahrelang immer wieder erfreuen.”

Lilium pumilum

Die botanische Lilium speciosum findet man ebenfalls wildwachsend in Japan, doch auch in Taiwan und China. Ihre Blüte besteht aus sechs nach hinten gebogenen Blättern und wird als türkenbundförmig bezeichnet. Besonderer Clou ist ihr süßlicher Duft, der an Honig erinnert. Eine neue Züchtung der Prachtlilie, wie die Lilium speciosum auch genannt wird, ist die ‘Uchida‘. Als sie vor ungefähr 50 Jahren auf den Markt kam, machte sie als die zierlichste Schnittblume der Welt Karriere. Mittlerweile gilt sie jedoch vornehmlich als Gartenpflanze, da sie sich an fast jeder sonnigen Stelle wohlfühlt und mit einer reichen Blüte in Weiß, Rosa und Rot belohnt.

Die Lilium pumilum zählt zu den asiatischen Lilien und kommt wildwachsend in China, Korea, der Mongolei und in Zentral- und Ostsibirien vor. Dort findet man sie an Waldrändern oder Hangwiesen in 400 bis 2600 Metern Höhe. Sie ist eine sehr zierliche Pflanze, die ihren glänzenden, orangefarbenen Blüten auch den Namen „Korallenlilie” verdankt.

Lilium lancifolium

Farblich ähnlich intensiv ist die Lilium lancifolium.„Lange Zeit wurde sie Lilium tigrinum splendens benannt”, erklärt der Niederländer. „Daher ist sie in Europa und Amerika auch als Tigerlilie bekannt. Dieser Name passt wunderbar, denn ihre hellorangefarbenen Blüten mit braunen Punkten erinnern tatsächlich an das Fell der eleganten, asiatischen Großkatzen. Im Garten ist die Lilium lancifolium sehr anspruchslos. Sie wächst auf beinahe jedem Boden und mag es sowohl sonnig, als auch halbschattig.”

Die Lilium regale zählt zu den Trompetenlilien und wird auch Königslilie genannt. Sie kommt ursprünglich aus der chinesischen Provinz Sechuan, wo sie auf steinigen Böschungen und Sandbänken in Höhenlagen bis 2500 Metern wächst. Nach Europa verschlug es diese wilde Lilie im Jahr 1910, als Ernest Henry Wilson 6000 ihrer Zwiebeln dort ausbuddelte und mit in seine englische Heimat brachte.

Lilium regale

„Obwohl sie hierzulande nicht heimisch ist, eignet sich diese Lilie wunderbar als Gartenpflanze”, betont van der Veek. „Sie fühlt sich in jeder normalen Erde wohl und entwickelt viele prächtige Blüten. Bei Bedarf muss sie jedoch mit Stöckchen vor dem Umknicken bewahrt werden. Besonders herrlich ist der süßliche Duft, der während der Dämmerung Nachtschmetterlinge anzieht.”

Die Zwiebeln von Lilien besitzen keine Außenhaut, die sie vor dem Austrocknen an der frischen Luft schützt. Daher sollten sie so früh wie möglich gepflanzt werden, bestenfalls schon jetzt im Winter. In der Erde sind sie bestens aufgehoben und können – sobald die Temperaturen steigen – direkt mit dem Wurzelwachstum beginnen. Weitere Informationen sowie die wilden und viele weitere Lilien gibt es auf www.fluwel.de.

Lilien im Topf:

Die Kleinen unter den ganz Großen

Lilien im Topf

Lilien sind seit Jahrhunderten beliebte Gartenpflanzen. Schon in den grünen Anlagen des antiken Roms und Griechenlands durften sie nicht fehlen. Bis heute beeindrucken sie mit ihrer Vielfalt an Farben und Formen sowie ihrem herrlichen Duft. Doch nicht nur im Garten, auch im Topf machen sich die eleganten Zwiebelblumen gut. Trifft man die richtige Wahl, verbreiten die grazilen Sommerblüherinnen auf Terrasse oder Balkon ihren Charme.

„Einige Lilien werden über zwei Meter hoch und sind damit entschieden zu groß für die Kultivierung im Kübel”, erklärt Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek von Fluwel. „Es gibt aber eine Vielzahl kleinerer Lilien, die sehr gut geeignet sind – zum Beispiel die ursprünglich aus Japan stammende Lilium auratum. Sie erreicht maximal einen Meter Höhe und entwickelt eindrucksvolle, duftende Blüten in weiß-gelb mit braunroten Punkten.

Lilium auratum

Im 19. Jahrhundert galt sie als die Königin der Lilien und auch heute bringt sie noch zum Staunen. Stellt man sie an eine Stelle im Halbschatten, fühlt sie sich im Topf sehr wohl.”

Für Pflanzenfreunde mit romantischer Ader ist die ‘Roselily Carolina‘ ideal. Diese neue Züchtung gehört zu den Orientallilien und entwickelt eine reinweiße, gefüllte Blüte mit zart süßlichem Parfüm. Im ersten Jahr wird sie ungefähr 80 Zentimeter hoch, im zweiten kann sie dagegen schon ihr Maximum von einem Meter erreichen.

Ähnlich verhält es sich bei der korallroten Lilium pumilum: Im Sommer nach der Pflanzung misst sie einen halben Meter und bildet nur wenige ihrer interessanten Blüten, die an chinesische Lampions erinnern. Beides ändert sich in den darauffolgenden Jahren – sowohl die Höhe, als auch die Blüten nehmen zu und belohnen den geduldigen Topfgärtner.

'Roselily Carolina'

„Für Balkone und Terrassen mit sehr wenig Platz empfehle ich die ‘Njoyz‘”, so der Niederländer. „Sie ist ein absoluter Neuzugang in meinem Sortiment und mit ihren 30 bis 40 Zentimetern zudem die kleinste Lilie, die ich meinen Kunden anbiete. Ihre rosa-weißen Blüten öffnet sie als eine der Ersten bereits Anfang Juni bis Mitte Juli.”

Lilien können bereits jetzt im Winter gepflanzt werden, denn ihre interessanten Zwiebeln mit dem schuppigen Aufbau haben mit Minustemperaturen und sogar Frost oder Schnee kein Problem. Wohl aber mit Luft, denn sie sind „nackt” – das bedeutet, sie besitzen keine Außenhaut, die vor dem Austrocknen schützt. „Meist wird empfohlen, Lilien erst ab Ende März zu pflanzen. Es ist jedoch relativ schwer sie bei idealen Bedingungen zu lagern, daher kann sich eine späte Pflanzung negativ auf das Wachstum und die Blüte im Sommer auswirken”,

Lilium pumilum

erläutert van der Veek. „Aus diesem Grund verschicke ich die Lilien bereits ab Mitte Januar mit dem Rat, sie direkt nach Erhalt zu pflanzen, denn in der Erde sind diese Blumenzwiebeln einfach am besten aufgehoben. Anschließend kommt der Topf solange an einen geschützten Standort, bis die Temperaturen in den Plus-Bereich steigen.” Lilien werden etwa 15 bis 20 Zentimeter tief gesetzt und sollten vor Staunässe geschützt werden. Daher wählt man am besten einen Topf mit Wasserabzugsloch und integriert eine Drainageschicht aus Kieseln, Blähtonkugeln oder Tonscherben, damit das Wasser gut abfließen kann. Weitere Informationen und das breite Sortiment des Spezialisten gibt es auf www.fluwel.de.

Die Amaryllis

Helle Farben, tolle Formen

Amaryllis 'Yellow Star'

Gelb, Grün, Rosa, Pink – diese Farben verbindet man nicht direkt mit einer Amaryllis. Tatsächlich blüht die Exotin neben dem bekannten Rot aber auch in hellen und frischen Tönen. Das Sortiment ist weit größer, als es viele Pflanzenfreunde meinen, und bietet eine breite Auswahl an Amaryllen, mit denen sich ein frühes Frühlingserwachen in die eigenen Vierwände holen lässt.

Züchter und Veredler geben unaufhörlich ihr Bestes, um Amaryllen in einem fröhlichen Gelb zu finden. Der Niederländer Gerard van Geest hat es geschafft: Seine ‘Yellow Star‘ leuchtet in der Farbe frischer Zitronen und ist damit eine Seltenheit in der Welt der Rittersterne – wie die Amaryllis auch heißt. Ihre Zwiebeln sind nur schwer zu finden.

Amaryllis

Einer, der sie seinen Kunden anbietet, ist Carlos van der Veek vom Webshop Fluwel. Der Blumenzwiebelexperte aus den Niederlanden ist ein wahrer „Planthunter”: Immer auf der Suche nach dem Neuen und Ausgefallenen besucht er weltweit Messen und züchterische Kollegen. Das Ergebnis ist ein Sortiment aus 80 verschiedenen Amaryllen, deren Formen und Farben Staunen lassen – darunter beispielsweise der Ritterstern mit der schwierigen Bezeichnung „seedling 31-1“. „Diese Amaryllis ist so neu, dass sie noch keinen offiziellen Namen trägt”, erklärt van der Veek. „Mich hat sie mit ihrer fantastischen rot-weiß gestreiften Blüte im Tigerprint und mit blauem Herzen aber auf Anhieb begeistert und ich wollte kein weiteres Jahr warten, bis ich ihre Zwiebeln anbieten kann.”

Amaryllis 'Emerald'

Ebenfalls frisch auf dem Markt ist die ‘Emerald‘. Eine zartgrüne Amaryllis mit dünnen, purpurroten Venen, die strahlenförmig aus der Mitte hervorgehen. Unterstützt wird dieses Muster durch die außergewöhnliche Form ihrer Blüten, die aus leicht ovalen, spitzen Blättern bestehen. Ähnlich extravagant ist die ‘Exotic Star‘: schmetterlingsblütig mit dunklen, weinroten Streifen auf hellgrünem Grund bringt sie tropisches Flair ins Wohnzimmer.

„Für dieses Jahr konnte ich zudem das erste Mal Blumenzwiebeln der ‘Mystica‘ ergattern”, erzählt van der Veek. „Sie ist eine Enkelin der wilden Amaryllis papilio. Dennoch unterscheiden sich die beiden optisch sehr: Die ‘Mystica‘ zeigt längere und zartere Streifen, außerdem entwickelt sie größere und vollere Blüten.”

Amaryllis 'Rebecca'

Frühlingshaft Hellrosa ist die ‘Rebecca‘. Sie überzeugt mit grazilen trompetenförmigen Blüten, die sie ihren wilden Vorfahrinnen verdankt. Bis zu sieben davon öffnet sie an einem Stiel und verbreitet im Wohnzimmer einen leichten Duft. In der Form ähnlich, doch farblich anders besticht die ‘Terra Mystica‘: Angefangen bei einem fast tiefen Schwarz in der Mitte über viele Terracotta-Schattierungen bis hin zu einem beinahe weißen Rand bietet sie alles. „Auch die ‘Misty‘ bringt verschiedene Farben zusammen: Grün, Weiß, Pink und Rot”, beschreibt der Blumenzwiebelspezialist. „Trotz dieses Farbenspiels wirkt sie aber nicht kitschig oder aufdringlich. Erstaunlicherweise ist das Gegenteil der Fall: Die ‘Misty‘ lässt sich eher als besinnlich, ruhig und vornehm zurückhaltend beschreiben.” Weitere Informationen und das breite Angebot von van der Veek gibt es auf www.fluwel.de.

Tatsächlich schon im Winter:

Lilienzwiebeln ab Mitte Januar pflanzen

Lilienzwiebel

Die Blumenzwiebeln von Frühblühern wie Tulpen und Narzissen kamen bereits im Herbst in den Boden, die der nicht winterharten Sommerblüher wie Dahlien und Zantedeschia werden dagegen erst im Frühling gesetzt, wenn die Frostgefahr gebannt ist. Von einer Pflanzzeit jetzt im Winter hört man bei Blumenzwiebeln für den Garten dagegen eigentlich nie. Carlos van der Veek, Blumenzwiebelexperte aus den Niederlanden, möchte das ändern, denn er weiß: Anders als die meisten Gartenbesitzer glauben, sollten die Zwiebeln von Lilien nicht erst im Frühsommer, sondern schon ab Mitte Januar in den Boden. „Lilien haben nackte Zwiebeln. Das bedeutet, sie besitzen keine schützende Außenhaut”, erklärt er. „Sie trocknen an der Luft schnell aus und können nur mit großem Aufwand richtig gelagert werden. Deswegen sollten sie so früh wie möglich gepflanzt werden – am besten noch im Winter. Im Boden sind sie optimal aufgehoben und können im Frühjahr direkt wurzeln. Da sie winterhart sind, machen ihnen auch Minustemperaturen nichts aus.”

Lilium pumilum

Aus diesem Grund bietet der Spezialist seine Lilienzwiebeln bereits ab dem 15. Januar auf seinem Webshop an. 50 verschiedene Sorten sind dort zu finden – von einfarbig über mehrfarbig bis hin zu tigerartig gepunktet. Einige blühen einfach, andere gefüllt, es gibt trompetenförmige Lilien und welche, die mit ihren zurückgedrehten Blättern einem türkischen Turban ähneln. Große Sorten erreichen Höhen von weit über einen Meter, kleine Lilien werden hingegen gerade einmal 30 Zentimeter hoch.

Am besten wählt man für die Pflanzung von Lilien einen frostfreien Tag, denn die auffälligen Zwiebeln mit den überlappenden Schuppen müssen bis zu 20 Zentimeter tief gesetzt werden. Grund dafür sind die sogenannten Stängelwurzeln, die sich oberhalb der Zwiebeln bilden und für die Nährstoffaufnahme wichtig sind. Eine weitere Besonderheit sind die Zugwurzeln am Zwiebelboden.

Lilien

Diese können die Pflanze tiefer in die Erde ziehen, wenn sie etwas zu flach gesetzt wurde. Lilien bevorzugen ihre Blüten sonnig, mögen ihren Stängel und Wurzelbereich aber etwas kühler. Das mag im ersten Moment schwer umsetzbar klingen, tatsächlich gibt es aber einen einfachen Trick. „Ich empfehle, Lilien zwischen Bodendecker, niedrige Stauden oder Gräser zu pflanzen”, so van der Veek. “Diese sorgen für Schatten an den Füßen, während sie den Köpfen der Lilien ausreichend Sonne lassen. Der Boden sollte zudem locker und wasserdurchlässig sein, denn Staunässe vertragen die Zwiebeln absolut nicht.” Weitere Informationen und das breite Sortiment des Niederländers gibt es auf www.fluwel.de.