Tatsächlich für den Garten:

Zantedeschia im Mai pflanzen!

Zantedeschia 'Royal Pumpkin'

Es gibt Missverständnisse, die sich hartnäckig jahrzehnte- oder gar jahrhundertelang halten. Die Pflanzenwelt macht da keine Ausnahme. Bestes Beispiel ist die Zantedeschia. Sie wird umgangssprachlich „Zimmercalla” genannt und ist als Wohnpflanze und Schnittblume weit verbreitet. Selbst viele erfahrene Pflanzenliebhaber wissen jedoch nicht, dass einige Arten sich sehr gut für den Garten oder für das Pflanzgefäß auf Balkon und Terrasse eignen. „Es gibt viel Unwissenheit und Irrtümer rund um die Zantedeschia: Wenn Sie im Internet nach brauchbaren Tipps für die erfolgreiche Kultivierung im Garten suchen, werden Sie kaum fündig”, sagt Carlos van der Veek, Blumenzwiebelspezialist von Fluwel. „Das ist sehr bedauerlich, denn mit den richtigen Knollen zur rechten Zeit wird die Zantedeschia zu einer prächtigen Gartenpflanze.”

Zantedeschia 'Picasso'

Wichtig ist, die verschiedenen Zantedeschia voneinander zu unterscheiden. Zantedeschia aethiopica ist eine echte Sumpfpflanze, deren Lebenskraft in ihrer Wurzel steckt – wie bei einer Staude. Die Knollen-Zantedeschia ähneln hingegen eher Knollengewächsen wie Krokussen, Gladiolen oder Dahlien und eignen sich wunderbar für den Garten. „Wenn im Frühling nach den Eisheiligen, also Mitte Mai, die Gefahr von Bodenfrost vorüber ist, können die Zantedeschia-Knollen gepflanzt werden. Im Topf lassen sie sich schon bis zu einen Monat eher in die Erde setzen, wenn die Gefäße an einem frostfreien Ort stehen. Ein kaltes Gewächshaus ist ideal, ein sonniges Plätzchen an der Hauswand eignet sich ebenfalls”, erklärt van der Veek.

Zantedeschia 'Samur'

Die Knolle der Zantedeschia sollte zudem mindestens zehn Zentimeter tief in die Erde gesetzt werden, da die Pflanze nämlich nicht nur unterhalb, sondern auch oberhalb der Knolle Wurzeln bildet.

Wer die Knollen im Frühling pflanzt, kann sich ab Juni über die ersten Blüten freuen. „Die Zantedeschia liebt die Sonne”, so van der Veek. „Noch so ein Mythos, der im Internet kursiert: Angeblich bevorzugt sie eher den Schatten. Das ist allerdings völlig falsch. Bei zu wenig Sonnenlicht blühen ihre enorm langlebigen Blüten zwar trotzdem mehrere Wochen, aber es bilden sich wesentlich weniger davon.” Der Experte bietet 20 verschiedene Zantedeschia auf seinem Webshop an. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Mischungen aus süd-afrikanischen wilden Gattungen, wie der Zantedeschia rehmannii, der Zantedeschia albomaculata und der Zantedeschia elliottiana.

Zantedeschia 'Odessa'

Diese Züchtungen überzeugen mit einer reichen Blüte und schön geformten, oft dezent gepunkteten Blättern.

Das Farbspektrum reicht von zartem Weiß, Rosa und Gelb bis zu kräftigem Orange, Rot und Violett. Die Sorte ‘Royal Pumpkin‘ zeigt ein Spiel aus gleich zwei Farbtönen, changierend zwischen Sonnengelb und Orangerot, die ‘Picasso‘ beeindruckt dagegen in Weiß und Weinrot. In zartem Rosa glänzt die Zantedeschia ‘Samur‘, ihre Schwester ‘Odessa‘ präsentiert sich dagegen fast schwarz. Die verschiedenen Farbtöne lassen sich im Garten zu einem abwechslungsreichen Blütenreigen kombinieren. Weitere Knollen und Blumenzwiebeln sind unter www.fluwel.de zu finden

Tulpen und ihre Schwestern

Schnittblumen richtig kombinieren

Gerbera und Gefranste Tulpen

Ob für eine Essenseinladung, eine Geburtstagsfeier oder eine Wohnungseinweihungsparty – wer ein schönes Mitbringsel sucht, der sollte sich einmal beim Floristen oder Blumenhändler umsehen, denn ein farbenfroher Strauß passt zu jedem Anlass und gefällt Jung und Alt. Sogar den meisten Männern kann man heute mit Blumengeschenken ganz leicht eine Freude machen. Bleibt nur die Frage, welche Blüten es denn sein sollen? Jetzt im Frühling bieten sich natürlich Tulpen an. Aufgrund ihrer Vielfältigkeit zählen sie zu den Lieblingsblumen der Deutschen. Es gibt kaum einen Farbton, den man nicht im Handel entdecken kann: Die Palette reicht von Dunkelviolett über kräftige Farben wie Rot, Gelb oder Orange bis hin zu zarten Pastelltönen und Weiß. Zwei- oder mehrfarbige Sorten mit interessanten Musterungen sind ebenfalls erhältlich. Neben den Einfachen Tulpen findet man auch solche, die sich durch ihre Blütenformen deutlich unterscheiden: Während sich beispielsweise die Gefüllten Tulpen mit besonders vielen Blütenblättern schmücken, sind die der Gefransten Tulpen am Rand gezackt und bei den Lilienblütigen laufen sie nach oben spitz zu.

Den Frühling feiern

Frühlingsstrauß

Besonders eindrucksvoll ist es, wenn der überreichte Tulpenstrauß nicht nur aus ein paar einzelnen Stielen besteht, sondern eine gewisse Größe hat. Da die Zwiebelblumen sehr budget-freundlich sind, kostet selbst ein dicker Bund in der Regel kein Vermögen. Dank ihres enormen Variantenreichtums lassen sich die Schönheiten auch ganz wunderbar mit anderen Schnittblumen mischen. Besonders hübsch sind Sträuße, die thematisch den Frühling feiern: Hyazinthen, Ranunkeln oder Schachbrettblumen werden hier zu dekorativen Begleiterinnen der Tulpe. Auch frühblühende Gehölze passen prima zu den Zwiebelgewächsen. Vorsichtig sollte man allerdings bei Narzissen sein: Frisch angeschnitten geben sie ein Sekret ins Vasenwasser ab, welches die Leitungsbahnen in den Stängeln anderer Gewächse verstopft und sie schnell verderben lässt. Wer sie trotzdem in einen Strauß integrieren möchte, sollte die Narzissen zuvor für 24 Stunden separat ins Wasser stellen. Danach werden die Stiele abgewaschen und können ohne erneutes Anschneiden zusammen mit den anderen Blumen arrangiert werden.

Harmonie oder Farbexplosion

Gefüllte Tulpen, Hyazinthen und Ranunkeln ...

Auch zusammen mit Rosen, Gerbera, Nelken und Co. machen Tulpen in der Vase viel her. Außerordentlich harmonisch wirkt ein Arrangement, wenn die Blütenfarben der verschiedenen Schnittblumen aus derselben Farbfamilie stammen. Gräser und Blattschmuck können zusätzlich integriert werden. Bei einem solchen Gebinde kommen die unterschiedlichen Pflanzenstrukturen und Blütenformen besonders gut zur Geltung.

Grundsätzlich sollte ein Blumenstrauß natürlich immer so zusammengestellt werden, dass er dem Geschmack des zu Beschenkenden entspricht. Wenn dieser es bunt und wild mag, ist auch das mit Tulpen und ihren Schwestern leicht machbar. Der Kreativität sind in der Floristik keine Grenzen gesetzt … Wer die Frühjahrsblüher mit anderen Schnittblumen mischt, sollte jedoch bedenken, dass sie in der Vase weiterwachsen und ihre Kolleginnen schon bald überragen. Bei einem fest gebundenen Strauß sieht das nicht immer gut aus, in einem lockeren Arrangement kann es aber sehr reizvoll sein.

Unbekannte Gartenschätze

Nerinen und Amarinen ab April pflanzen!

Nerine 'Mr John'

Nerinen gehören zu den Amaryllisgewächsen und kommen ursprünglich aus Südafrika. Trotzdem sind sie vielen eher als Guernseylilien bekannt und das, obwohl sie weder zu den Liliengewächsen zählen, noch von der Ärmelkanal-Insel stammen. Diesen Namen verdanken sie einer netten, wenn auch nicht mit Fakten belegbaren Geschichte. Es wird erzählt, dass 1659 ein Schiff mit einer großen Zahl der Zwiebeln auf ihrem Weg von Afrika in die Niederlande Schiffbruch erlitt und an die britische Insel gespült wurde. Dort herrschten ideale klimatische Bedingungen und so begannen sie zu wachsen und zu blühen. Seit dem 19. Jahrhundert werden Nerinen erfolgreich auf Guernsey kultiviert, vermehrt und von dort exportiert. Mittlerweile ist die Zwiebelpflanze sogar die Nationalblume des Eilands. Auch den botanischen Namen der Pflanze könnte man übrigens auf die Anekdote zurückführen:

Nerine bowdenii 'Vesta'

Nereïden sind in der griechischen Mythologie Meeresnymphen, die Schiffbrüchige beschützen.

Die ersten Guernsey-Lilien, die nach Europa kamen, blühten im Garten leider nur sehr unzuverlässig. Relativ schnell wurden sie daher von anderen, exotischen Exporten vom Markt verdrängt. Wenn überhaupt, dann bot man die Exotin als Schnittblume an. Als Gartenpflanze etabliert sie sich erst seit Kurzem und das auch nur sehr zögerlich. „Im Internet liest man meistens, dass Nerinen nur bedingt winterhart sind und besser vor dem ersten Frost aus der Erde geholt werden sollten. Das schreckt viele Gartenbesitzer ab”, erklärt Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek von Fluwel. „Mich persönlich hielt das auch davon ab, ihre Zwiebeln auf meinem Webshop anzubieten …

Nerine bowdenii 'Bicolor'

bis ich vor einiger Zeit auf die Nerinen von Kitty de Jong aufmerksam wurde. Die niederländische Züchterin aus Roelofarensveen hat es tatsächlich geschafft, Nerinen zu züchten, die winterhart sind und im Garten hervorragend wachsen. Daneben begeisterte sie mich mit ihren Amarinen: Eine ganz neue, sehr robuste Kreuzung der Nerine bowdenii mit der Amaryllis belladonna.”

Nerinen – und auch Amarinen – erinnern entfernt an Schmucklilien (Agapanthus): Ein weiterer Grund für ihre Bezeichnung als Guernsey-Lilien. Ihre zierlichen Blüten stehen in lockeren Dolden auf langem Stiel und haben eine elegante Sternenform mit gewellten Rändern. Es gibt sie in Weiß, Rosa und Pink. Als besonderes Highlight scheinen sie im Sonnenlicht ganz dezent zu glitzern.

Amarine belladiva 'Aphrodite'

Zudem verwöhnen ihre Blüten von Mitte August bis weit in den Oktober mit einem herrlichen Duft. Setzt man die Pflanzen mit einem Mindestabstand von 25 Zentimetern in eine Staudenrabatte oder weit verstreut ins Beet, kommt ihr Blütenkranz am besten zur Geltung.

Ideal ist ein sonniger Standort mit durchlässigem Boden, denn Nerinen mögen es zwar feucht, Staunässe vertragen sie aber gar nicht. „Die Zwiebeln kommen nur flach in Erde, so dass ihre Nase noch circa zwei Zentimeter herausragt”, so van der Veek. „Im Anschluss sollten sie gut gegossen werden, um das Wurzelwachstum anzuregen. Denn würde die Nerine bereits Blätter bilden, bevor sie ausreichend gewurzelt hat, würde sie vertrocknen.” Gepflanzt werden die Zwiebeln der Nerinen und Amarinen im April – bestellt werden können sie schon jetzt auf www.fluwel.de.

Eifrige legen jetzt schon los

Dahlien als Highlight im Sommergarten

Dahlie 'Claudette'

Die Geschichte der Dahlien in Europa beginnt 1789, als Abbé Cavanilles in Madrid von seinem Freund und Kollegen Vincente Cervantes, dem damaligen Leiter der botanischen Gärten in Mexiko, die ersten Dahliensamen erhielt. Cavanilles benannte die aus diesen Samen gezogenen Pflanzen nach Dr. Andreas Dahl, einem führenden Botaniker der damaligen Zeit. Diese Dahlien besaßen einfache Blüten und hatten nur wenig Ähnlichkeit mit den heutigen farbenfrohen und dichtgefüllten Sorten. Die anfängliche Idee, Dahlien als Nutzpflanzen anzubauen und ihre Knollen als Alternative zur Kartoffel auf den Markt zu bringen, konnte sich nicht durchsetzen – der Geschmack war schlicht nicht überzeugend genug. Stattdessen entwickelten sich die exotischen Sommerblüher in Frankreich zu vielbeachteten Zierpflanzen. Anfangs wuchsen sie in den Gärten von Schlosses Malmaison. Kaiserin Joséphine, Ehefrau von Napoleon, hütete ihre dortige Dahlien-Sammlung wie einen Schatz.

Kaktusdahlie 'AC Dark Horse'

Das steigerte das allgemeine Interesse an den exotischen Blumen und im Laufe der Zeit fand die Dahlie immer mehr Liebhaber. Zeitweise ging das Interesse an diesen Pflanzen wieder zurück, bis Mitte des 19. Jahrhunderts die ersten Kaktus-Dahlien in Holland auftauchten. Sie stammten wie die Dahlien des Abbé Cavanilles aus Mexiko, doch sie unterschieden sich deutlich von allen anderen damals bekannten Dahlien und bildeten die Grundlage für zahlreiche neue Sorten. Durch züchterischen Fleiß bietet die Dahlie über zwei Jahrhunderte später einen beeindruckenden Farben- und Formenreichtum. Das Sortiment reicht heute vom nur 40 Zentimeter hohen Dahlienzwerg, wie der violetten ‘Claudette‘, bis hin zu wahren Riesen. Die Kaktusdahlie ‘AC Dark Horse‘ erreicht beispielsweise eine Höhe von über einem Meter. Es gibt einfache Sorten, wie die ‘Mexican Star‘, die starke Ähnlichkeit zu der auch heute noch wild in Mexico wachsenden Dahlia coccinea hat, sowie opulente Pompondahlien, wie die pinkfarbene ‘Franz Kafka‘.

Dahlie 'Mexican Star'

Die Knollengewächse haben zudem eine ungewöhnlich lange Blütezeit: Sie kann von Juli bis in den Oktober reichen; wenn Verblühtes regelmäßig entfernt wird, bilden sich bis zu den ersten Frösten im Herbst immer wieder neue Blüten.

„Ein Blick auf das Ursprungsland der Dahlien lässt erahnen, an welchem Standort sie sich wohl fühlen: Sie gedeihen am besten an sonnigen, geschützten Stellen im Garten auf durchlässigem, nährstoffreichem Boden”, erklärt Carlos van der Veek, Blumenzwiebelexperte von Fluwel. „Dahlien sind frostempfindlich und sollten deshalb erst nach den Eisheiligen ab Mitte Mai in den Gartenboden gepflanzt werden. In Gefäße kann man sie aber schon jetzt pflanzen, wenn man sie vor Frost geschützt im Haus oder der Garage aufstellt. Wenn die Temperaturen steigen, können sie nach draußen gebracht und in die Erde gesetzt werden.

Pompondahlie 'Franz Kafka'

Der Vorteil: Die bereits vorgezogenen Dahlien erfreuen schon früh mit ihrer imposanten Blütenpracht.”

Auf seinem Webshop bietet der Niederländer die Sommerblüher aus diesem Grund bereits ab Anfang März zum Bestellen an. Über 50 verschiedene Sorten kann man dort entdecken – gefranste und Orchideenblütige, Seerosen- und Balldahlien. Es gibt dunkelbraune, weiße, zwei- und mehrfarbige.

Wer in seinem Sommergarten besonders ausgefallene und eindrucksvolle Dahlien blühen sehen möchte, sollte direkt mit dem Stöbern beginnen, denn von einigen Sorten ist nur eine begrenzte Stückzahl vorrätig.

Weitere Informationen sowie das breite Sortiment gibt es auf www.fluwel.de.

O.T.-Lilien im Sommergarten

Da vergeht dem Lilienhähnchen der Appetit

O.T.-Lilie 'Pink Perfection'

Lilien sind wirklich einfache Gartenpflanzen: Sie haben keine besonderen Ansprüche an den Boden, bevorzugen es lediglich sonnig bis halbschattig, und nachdem ihre Knollen in den Boden gesetzt wurden, wünschen sie sich nichts weiter, außer Zeit und Ruhe. Nicht einmal Düngen ist nicht nötig. Die winterharten Knollen beginnen von allein mit dem Wurzeln und Austreiben und belohnen im Sommer mit herrlich duftenden Blüten in eindrucksvollen Farben.

„Das Einzige, was die Freude an Lilien trüben kann, sind Lilienhähnchen”, erklärt Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek von Fluwel. „Die kleinen, durchaus hübschen, roten Käfer haben das Laub und teilweise auch die Knospen der Sommerpflanzen leider zum Fressen gern.

Lilienhähnchen

Außerdem legen sie ihre hungrigen Larven an den Unterseiten der Blätter ab. Diese bedecken sich dort mit ihren eigenen klebrigen, braunen Hinterlassenschaften. Das ist nicht nur lästig, sondern auch sehr unschön.”

Haben die gefräßigen Käfer die Lilien im Garten erst einmal entdeckt, ist es relativ schwer, sie wieder loszuwerden, denn sie haben hierzulande kaum natürliche Feinde. Da hilft nur regelmäßiges Absammeln und das über Wochen. Dabei sollte man eine Hand oder ein Glas unter die Blätter halten, um die herabfallenden Tiere aufzufangen. Fühlen sich die kleinen Tiere nämlich bedroht, stellen sie sich tot und lassen sich fallen. Liegen sie erst einmal mit dem Rücken auf der Erde, sind sie dort nur noch schwer auszumachen.

O.T.-Lilie 'Black Beauty'

Die Larven auf der Unterseite der Blätter können einfach mit einem Wasserstrahl abgesprüht werden.

„Wer bereits Probleme mit Lilienhähnchen hatte, dem rate ich zu O.T.-Lilien“, so van der Veek. „O.T. steht für Orientallilie und Trompetenlilie, denn hier handelt es sich um eine interspezifische Kreuzung dieser beiden Gruppen. O.T.-Lilien sind äußerst robust und werden von dem Lilienhähnchen nur ganz selten befallen. Die kräftigen Blätter dieser Pflanzen schmecken dem Insekt einfach nicht.”

Der Niederländer bietet eine breite Auswahl der robusten Lilien auf seinem Webshop an: von der rosafarbigen ‘Pink Perfection‘ mit romantischer Trompetenform über die rot-gelbe ‘Montego Bay‘ mit herrlichem Duft bis hin zur ‘Black Beauty‘ und ihrer extravaganten Türkenbundform.

O.T.-Lilie 'Montego Bay'

Da ist für jeden Gartenstil und persönlichen Geschmack schnell eine O.T.-Lilien gefunden. Die ideale Pflanzzeit für die starken Sommerblüher ist genau jetzt und reicht bis in den späten Frühling. Weil ihre schuppigen Knollen an der Luft schnell austrocknen und sich nur schwer lagern lassen, gilt jedoch: Je eher, desto besser. „Die Pflanztiefe sollte 15 bis 20 Zentimeter betragen, da Lilien zusätzlich zu ihren Zugwurzeln an der Unterseite auch sogenannte Stängelwurzeln oberhalb der Knolle entwickeln, die wichtig für die Nährstoffaufnahme sind”, betont van der Veek. „Wichtig ist zudem ein durchlässiger Boden, denn Staunässe vertragen Lilien absolut nicht.”

Weitere Pflanztipps und das breite Sortiment gibt es auf www.fluwel.de.