Tipps für Leseratten

Garten Reiseführer Deutschland – Die 1.500 schönsten Gärten und Parks

'Garten Reiseführer Deutschland - Die 1.500 schönsten Gärten und Parks'

Vom Botanischen Garten der Universität Leipzig über den Feng-Shui Rosengarten Bergschneider in Paderborn bis zum Garten der Liebermann-Villa am Berliner Wannsee – im neuen „Garten Reiseführer Deutschland” findet man sehenswerte Parks, Schlossgärten und auch die offenen Privatgärten der Bundesrepublik.

Das Buch, das von der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. (DGGL) herausgegeben wurde, erscheint bereits in achter Auflage – vollständig überarbeitet und aktualisiert. Neben der genauen Beschreibung jeder Anlage gibt die Autorin Christina Freiberg ausführliche Informationen über Gartentyp, Geschichte, Gestaltung und die jeweiligen Besonderheiten. Die Gliederung nach Bundesländern sowie die Landkarten zur Orientierung machen den Gartenreiseführer sehr übersichtlich. Angaben zu Öffnungszeiten, Führungen, Anfahrtswegen, Eintrittspreisen und Kontaktadressen komplettieren den Band. Es ist ein praktisches Nachschlagewerk, in dem man sich viele Ideen und Anregungen für Gartenreisen, Ausflüge und Besichtigungen holen kann.

„Gärten und Parks nehmen als Kulturgut eine ganz besondere Funktion wahr. Im Gegensatz zu aus Stein gebauten Monumenten steht bei einem Besuch von Parks und Gärten ein Erleben mit allen Sinnen im Vordergrund”, schreibt Jens Spanjer, Präsident des DGGL, im Vorwort. „Dabei geht es vor allem um das Erfahren von gestalteter Natur, von jahreszeitlichen Veränderungen und von Lebenszyklen verbunden mit einer oft einmaligen Ästhetik. Damit bildet ein solcher Besuch vermutlich einen wichtigen Gegenpol zu unserer zunehmend urbanen und medialen Welt. Viele unserer Gärten und Parks sind lebende, sich ständig verändernde Kunstwerke.”

Christina Freiberg
Garten Reiseführer Deutschland
Callwey Verlag, 2017
768 Seiten, 17,9 x 24,6 cm, zahlreiche Abbildungen, broschiert
ISBN 978-3766722003
Preis: € 29,95

Quelle: GPP

Ganzjährig Beete gestalten

Zwiebelblumen

Zwiebelblumen

Krokusse, Narzissen, Tulpen – wer im Herbst Zwiebeln in den Garten pflanzt, wird im darauffolgenden Frühling mit einer wahren Blütenpracht belohnt. Doch das Spektrum an Pflanzen, die einmal blühen und den Rest des Jahres ihre Kräfte in Zwiebeln, Knollen und Rhizomen sammeln, ist noch viel größer. In ihrem Buch „Zwiebelblumen” stellt Elisabeth Schmid die große Vielfalt der sogenannten Geophyten vor. Schon früh im Jahr wagen sich Anemonen und Schneeglöckchen aus dem Boden. Schneestolz, Hyazinthen und Kaiserkronen zeigen im Frühling ihre Blüten. Im Sommer folgen Ranunkeln, Zierlauch, Lilien und Dahlien. Die letzte Wärme des Jahres nutzen Herbstzeitlose, spätblühende Krokusse und Alpenveilchen. Im Winter bringen Amaryllis mit ihren großen Blüten Farbe ins Wohnzimmer.

Welche Pflanzen in den eigenen Garten passen, ist nicht nur eine Frage der Gestaltung. Geophyten unterscheiden sich nicht nur durch ihre unterschiedliche Blütezeit. Einige blühen lediglich eine Saison, andere verwildern und breiten sich mit den Jahren immer mehr aus. Manche Zwiebelblumen wachsen gern an feuchten Standorten, wie zum Beispiel die Schachbrettblume. Andere bevorzugen Schatten oder Vollsonne. Die Autorin geht ausführlich auf diese Besonderheiten ein und beschreibt die Eigenschaften vieler Arten und Sorten, die sich für unterschiedliche Gartensituationen oder auch Pflanzkübel eignen. Mit zahlreichen Pflanzplänen zeigt Schmid ihren Lesern, wie man Farbkonzepte im eigenen Beet umsetzen kann. Dazu erfährt man Wissenswertes zum Pflanzen und Düngen, zum Vortreiben und Überwintern von Zwiebelblumen.

Weitere Informationen: www.kosmos.de

Leuchtende Frühlingsboten

Narzissen

Narzissen

In England und anderen angelsächsischen Ländern ist nicht die Tulpe, sondern die Narzisse der beliebteste Frühlingsblüher. Hierzulande ahnen hingegen viele gar nichts von der beeindruckenden Vielseitigkeit dieser Zwiebelblume. In seinem Buch „Narzissen – Leuchtende Frühlingsboten” stellt Hermann Gröne, Baumschulist und Techniker im Garten- und Landschaftsbau und bekannter Staudenspezialist, die schönsten Sorten in bebilderten Kurzportraits vor. Neben dem typischen Gelb zeigen Narzissen sich auch in Weiß, Orange oder Apricot – einige Sorten sind sogar zweifarbig. Die eine Blüte ist gefüllt, die andere geschlitzt, manche sind klein und filigran, andere groß und prächtig.

Wie Gärtner ihre Schönheit zur vollen Geltung bringen, verdeutlichen die vielen eindrucksvollen Bilder der Fotografen Josef Bieker und Ulrike Romeis. Neben Parks und Privatgärten führen sie den Leser in die Gärten von Schloss Ippenburg, wo mit dem ersten Narzissenfestival Deutschlands vor zehn Jahren die Begeisterung für die gelbe Blütenpracht erst geweckt wurde. Für ihre lange Blumenzwiebeltradition sind hingegen die Niederlande bekannt, weshalb auch Impressionen aus dem Blumenpark Keukenhof und den Gärten von Appeltern nicht fehlen dürfen. Das Buch vereint alles Wissenswerte über die gelben Frühlingsboten – von der Geschichte der Narzisse bis zu praktischen Pflanz- und Pflegetipps. Die neugewonnenen Inspirationen können Gartenfreunde derzeit direkt in die Tat umsetzen – schließlich erscheint das Buch pünktlich zur Pflanzzeit für Narzissenzwiebeln. „Wen das gelbe Fieber, the ‚Yellow Fever‘, wie es im englischen Sprachraum heißt, schon länger gepackt hat”, dem will Gröne mit seinem Buch neue Einblicke eröffnen. Alle anderen Leser lädt der Autor ein, die „Welt der Narzissen” für sich zu entdecken.

Weitere Informationen: www.randomhouse.de/dva

Neu aufgelegt: “Das Dahlienbuch”

Das Dahlienbuch

„Das Dahlienbuch“ ist eine limitierte Neuauflage von Karl Foersters Standardwerk von 1927 verknüpft mit aktuellen Forschungsergebnissen. Das Werk umfasst nun mehr als 200 Jahre Dahlienkultur und enthält auf 180 Seiten unzählige teilweise bisher noch nicht veröffentlichte Illustrationen und Fotos sowie ausführliche Informationen über Geschichte, Anwendung und Kultur der Dahlien.

Ein Kapitel beschäftigt sich zum Beispiel mit der Dahlienzucht in der DDR – einem bislang kaum erforschten Thema! Es folgen detaillierte Anwendungsbeispiele für kleine und große Gärten sowie Parkanlagen. Am Ende des Buches findet man eine Auswahl empfehlenswerter, heute noch erhältlicher Dahliensorten.

„Das Dahlienbuch“ ist nach dem Vorbild der alten Buchkunst in naturbelassenes Kalbsleder eingefasst und mit einer Goldprägung versehen. Die Auflage wurde auf 1000 nummerierte Exemplare limitiert und steht deshalb nur begrenzt zur Verfügung.

Das Dahlienbuch
Hrsg. von Karl Foerster und Camillo Schneider
Überarbeitet von Ralf Möller und Josef Tomann

Zu bestellen als Book on Demand über www.dahlienbuch.de