Angerichtet

Ab in den Topf

Früher Freude an Sommerblühern

Farbenfrohe Gärten dort, wo Grün normalerweise keine Chance hat – mit Pflanzen in Töpfen wird’s möglich. Kahle Hauseingänge, graue Balkone, Terrassen und gepflasterte Innenhöfe wirken mit Pflanzen viel freundlicher und einladender. Auch ein breiter Fenstersims oder eine Treppe bekommen auf diese Weise ein ansprechendes Gesicht. Topfgärten haben eine besondere Ausstrahlung, sie lassen sich leicht verändern und besonders schöne Pflanzen können jederzeit in den Vordergrund gerückt werden.

Zu den aus warmen Regionen stammenden Pflanzen, die gut in Gefäßen gedeihen, gehören die im Sommer blühenden Zwiebelblumen wie Schopflilien (Eucomis), Begonien, niedrige Dahlien , Sterngladiolen und Pfauenblumen (Tigridia). Weil sie keinen Frost vertragen, sollte man mit dem Pflanzen bis Mitte Mai warten. Eine andere Möglichkeit: Man stellt die schon ab April bepflanzten Töpfe und Kästen zur Überbrückung in einen etwa 15 Grad Celsius warmen Keller oder in das Treppenhaus. Werden sie regelmäßig gegossen, zeigen sich nach etwa sechs Wochen die ersten Blätter. Ab Mitte Mai können die Pflanzen nach draußen gestellt werden. Ihre Blüten erscheinen dann schon mehrere Wochen früher als die der erst im Mai gepflanzten Knollen und Zwiebeln.

Gladiolen

Schnittblumen für einen starken Auftritt

Gladiolen sind ein Blickfang der Extraklasse: Hochgewachsen mit dicht an dicht stehenden großen Blüten sind sie ein prachtvoller Vasenschmuck, der nicht zu übersehen ist. Die großblumigen Edelgladiolen können bis zu einen Meter hoch werden – da ist es nur verständlich, dass solche eindrucksvollen Schnittblumen Raum brauchen, um ihre volle Wirkung zu entfalten.

Gladiolen kommen sehr gut in Bodenvasen zur Geltung. Damit die kräftigen Stiele locker fallen können, empfehlen sich Gefäße mit einer breiten Öffnung. Man kann die Blumenschönheiten solo verwenden - sie lassen sich aber auch gut mit anderen Sommerblumen, Gräsern oder dekorativen Blättern kombinieren.

Die schönsten Sommersträuße

Frisch aus dem eigenen Garten

Manchmal scheinen Blumen geradezu magische Kräfte zu haben. Schon wenige  können ausreichen, um die Atmosphäre eines Raumes zu verwandeln. Am eindrucksvollsten sind zwar üppige Sträuße, doch auch einzelne Blüten oder Arrangements aus ganz wenigen Blüten können überraschend wirkungsvoll sein.

Viele Zwiebelblumen sind nicht nur im Garten ein Hingucker, sondern auch in der Vase – und dank des großen Sortenreichtums kann man aus einer Fülle schöner Farben wählen. Wer etwas Platz erübrigen kann, sollte sich deshalb eine Schnittblumenecke oder ein Schnittblumenbeet gönnen. Auch wenn man Schnittblumen überall kaufen kann, bleiben Sommerblumen aus dem eigenen Garten etwas ganz Besonderes.

Freude machen

Die schönsten Frühlingssträuße

Spätestens Ostern ist der richtige Moment, um lieben Menschen eine Freude zu machen! Statt süßer Schokohasen und bemalter Hühnereier beglückt man die Lieben am schönsten mit einem Strauß frühlingsfrischer Tulpen! Solo oder zusammen mit sonnengelben Narzissen, duftenden Hyazinthen, jungen frischgrünen Zweigen oder den hübschen Trieben frühlingsblühender Sträucher, wie Zierkirsche oder Scheinquitte…

Ideenreich

Backformen, Kannen und Co.

Es müssen nicht unbedingt Blumentöpfe sein, in die die Zwiebelblumen gestellt werden. Mit Fantasie ans Werk zu gehen lohnt sich, denn vor allem farblich auffallende Haushaltsgegenstände sind als Übertopf oder Pflanzschale sehr originell. Wichtig ist nur, dass die Gefäße die Erde zusammenhalten, wenn die Zwiebelblumen zu einem Minigarten zusammengepflanzt werden sollen.

Haben die Gefäße Wasserabzugslöcher im Boden, kann überschüssiges Gießwasser gut abfließen. Sonst muss vorsichtig gegossen werden, damit sich kein Wasser im Gefäß staut, denn dann würden die Zwiebeln Schaden nehmen. Die Erde lässt sich mit kleinen Steinen oder Moos kaschieren.

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